· Fachbeitrag · Handel über die Grenzen
Praxisfall 49: Verkauf eines Ersatzteils über Amazon und andere Online-Plattformen
von Diplom-Finanzwirt Rüdiger Weimann, Dozent, Lehrbeauftragter und freier Gutachter in Umsatzsteuerfragen, Dortmund
| Erfahren Sie anhand eines Praxisfalls, welche Belege, Buchungen und Prüfungen erforderlich sind, wenn Ihr Autohaus Ersatzteile über Amazon oder eine andere Online-Plattform liefert. Checklisten helfen Ihnen dabei, dies sofort in Ihrem Autohaus umzusetzen. Erfahren Sie zudem, wie Ihre Rechnung aussehen muss und wie Sie die Lieferung bzw. den Umsatz richtig buchen und der Finanzverwaltung melden. |
Lieferung via Amazon
Insbesondere bei kurzfristigen Lieferungen bietet sich in der Praxis eine Zusammenarbeit mit Online-Plattformen als Fulfillment-Dienstleister an. Das führt zu umsatzsteuerlichen Besonderheiten. Der folgende Praxisfall verdeutlicht die Situation:
|
Ihr Autohaus mit Sitz in Dortmund übernimmt für einen asiatischen Hersteller die Ersatzteilversorgung für Deutschland und Westeuropa. Eine der Herstellervorgaben verpflichtet Sie, die Belieferung Ihrer Kunden innerhalb von 48 Stunden nach Bestelleingang sicherzustellen.
Um diese Vorgabe einzuhalten, erwägen Sie die Zusammenarbeit mit Amazon als Fulfillment-Dienstleister. Dazu soll die Ware auf deutsche Amazon-Auslieferungslager und auf Lager im EU-Ausland verteilt werden. Von allen Lagern sollen sowohl deutsche als auch EU-ausländische Kunden beliefert werden. Die Entscheidung, welches der Lager den Versandauftrag im Einzelfall erhält, soll vorrangig an der Logistik ausgerichtet werden. |
Möchten Sie diesen Fachbeitrag lesen?
Kostenloses ASR Probeabo
0,00 €*
- Zugriff auf die neuesten Fachbeiträge und das komplette Archiv
- Viele Arbeitshilfen, Checklisten und Sonderausgaben als Download
- Nach dem Test jederzeit zum Monatsende kündbar
* Danach ab 17,00 € / Monat
Tagespass
einmalig 10 €
- 24 Stunden Zugriff auf alle Inhalte
- Endet automatisch; keine Kündigung notwendig