02.07.2025 · Nachricht aus PBP · Öffentliche Aufträge
In die aktuelle Diskussion, ob nicht mehr öffentliche Aufträge als Gesamtlos (Planung und Bau) vergeben werden sollen, hat sich das OLG Rostock eingeschaltet. Sein Credo lautet: Fachlos- und Gesamtvergabe stehen in einem Regel-/Ausnahmeverhältnis. Eine Zusammenfassung von Fachlosen setzt voraus, dass die für eine zusammenfassende Vergabe sprechenden technischen und wirtschaftlichen Gründe nach umfassender Abwägung überwiegen. Das ist für das OLG im Feuerwehrhausbau nicht gegeben.
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02.07.2025 · Fachbeitrag aus PBP · Digitalisierung
Seit zwei Jahren recherchieren wir im Büro mit gehörigem Aufwand die Möglichkeiten neuer digitaler Planungswerkzeuge und gehen der Frage nach, wie sich KI in unseren Arbeitsalltag integrieren lässt. Doch nach all der Zeit ist „KI“ immer noch ein großes und unübersichtliches Themenfeld, das sich neben dem Arbeitsalltag nicht wirklich angemessen greifen lässt. Zudem zerfällt die Angelegenheit bei genauerer Betrachtung in zahllose Teilaspekte, die von so kurzen Innovationszyklen ...
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02.07.2025 · Nachricht aus PBP · Öffentliche Aufträge
Die Planung von Kindertagesstätten bleibt ein attraktives Marktsegment. Das Investitionsprogramm „Ganztagesausbau“ wird nämlich aller Voraussicht nach um zwei Jahre bis 2029 verlängert werden. Ziel ist es, in dieser Zeit den Abrufstau an öffentlichen Fördermitteln aufzulösen.
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02.07.2025 · Fachbeitrag aus PBP · Management
Ein professionell und übergabefähig geführtes Büro, das geeignete Prozesse und Strukturen etabliert hat, benötigt das passende Übergabeszenario für die erfolgreiche Regelung der Nachfolge. Ob interne oder externe Übernahme – in der entscheidenden Umsetzungsphase muss die zeitliche Planung und eine realistische Bürobewertung vorbereitet sein. Wie das funktioniert, erläutert PBP im letzten Teil dieser dreiteiligen Reihe.
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25.06.2025 · Fachbeitrag aus PBP · Haftung
Die Erwartungen an die Wohnqualität steigen, gleichzeitig drängt die Politik auf Vereinfachung und Kostensenkung im Wohnungsbau. Konzepte wie der Gebäudetyp E und Debatten um reduzierte Standards prägen die Fachwelt. Doch wie weit darf man Vereinfachungen treiben, ohne die berechtigten Interessen der Nutzer und die zivilrechtlichen Anforderungen an die Planung zu verletzen? Ein klassischer Streitpunkt – das lehrt auch die jüngste Rechtsprechung des OLG Frankfurt – ist der Schallschutz.
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24.06.2025 · Nachricht aus PBP · Architektenrecht
Mehr als ein Jahrzehnt lang war es rechtsprechungstechnisch ruhig um das Kopplungsverbot. Jetzt ist ein Fall vor dem OLG Nürnberg gelangt. Die Conclusio lautet: Tritt ein Architekt wie ein Bauträger auf, findet das Kopplungsverbot Anwendung. Der Vertrag ist – wie hier entschieden – nichtig.
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24.06.2025 · Fachbeitrag aus PBP · Architektenrecht
Das Thema Kostenplanung und Kostensteuerung wird immer brisanter. Derzeitige Entwicklungen befeuern das Thema noch. PBP hat für Sie die aktuellste Rechtsprechung recherchiert und kommt zum Ergebnis, dass Planungsbüros beim Haftungsrisiko in Sachen Baukosten spürbar entlastet werden. Ein aktuelles Urteil des OLG Brandenburg verdeutlicht das.
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18.06.2025 · Nachricht aus PBP · Öffentliches Baurecht
Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung beschlossen. Damit erhalten die Kommunen die Möglichkeit, vor Ort flexibler zu bauen. Das Gesetzgebungsverfahren soll im Bundestag bis Herbst 2025 abgeschlossen sein. Das Gesetz ist im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig.
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09.06.2025 · Fachbeitrag aus PBP · Rechtsformwahl
Knapp 40 Prozent aller Architekturbüros und 20 Prozent aller Ingenieurbüros werden als Personengesellschaften geführt. Das haben AHO-Umfragen zu Tage gefördert. Sie alle verfügen über „Fortführungsklauseln“ im Gesellschaftsvertrag. Diese sollen regeln, was passiert, wenn ein Gesellschafter ausscheidet. Eine aktuelle BGH-Entscheidung sollte Sie veranlassen, Ihre Klausel nochmal in den Fokus zu nehmen. Unklarheiten können nämlich fatale Folgen haben.
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06.06.2025 · Fachbeitrag aus PBP · Honorarabrechnung
Regelmäßig werden Ingenieurbüros gebeten, bei Straßen- oder Kanalbauarbeiten die Bodenarbeiten (z. B. Leitungsgräben) für Versorgungsunternehmen mit zu übernehmen. Das ist insbesondere bei Erschließungsgebieten der Fall. Wie wird dafür das Honorar bestimmt? PBP klärt auf.
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