10.01.2008 | Private Altersvorsorge
Die Rürup-Rente – ein Weg in eine sichere Zukunft
Wer einen finanziell abgesicherten Ruhestand erleben will, sollte so früh wie möglich Geld auf die hohe Kante legen. Für nicht gesetzlich rentenversicherte selbstständige Physiotherapeuten (lesen Sie zur Befreiung von der Rentenversicherungspflicht auch „Praxisführung professionell“, Ausgabe 10/2007, S. 17 f.), die sich eine – auch noch staatlich geförderte – Altersversorgung aufbauen möchten, ist in diesem Kontext die Rürup-Rente interessant.
Physiotherapeuten, die während einer Angestellten-Tätigkeit Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, können aus der jährlichen Renteninformation erkennen, wie viel Rente Sie später einmal zu erwarten haben. Aber auch wenn Sie als Selbstständiger Ihre Ansprüche in der gesetzlichen Rentenversicherung durch freiwillige Zahlungen aufrecht erhalten, bleibt Ihnen eine zusätzliche Absicherung nicht erspart.
Beachten Sie bei Ihrer Prognose über Ihre spätere Rentenhöhe, die Geldentwertung. Bei einer Inflationsrate von jährlich nur zwei Prozent bleiben Ihnen von der in Aussicht gestellten Rente von beispielsweise monatlich 1.500 Euro nach heutiger Kaufkraft in zehn Jahren nur noch 1.230 Euro und in 20 Jahren nur noch 1.010 Euro.
So funktioniert die Rürup-Rente
Bei dieser privaten Rentenversicherung handelt es sich um eine sogenannte Basisversicherung. Die von Ihnen gezahlten Beiträge werden nicht mit Zulagen wie bei der Riester Rente gefördert, sondern durch steuerliche Vergünstigungen in der Ansparphase.
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