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  • · Nachricht · Glaube an GOÄ-Reform schwindet

    Fachärzteverband fordert das Ende sinnloser Verhandlungen und den Rücktritt der Verhandlungsführer

    | Die Vorgänge um den Verhandlungsstand zur Reform der Gebührenordnung für Ärzte sind beispielhaft für das Versagen der alten Strukturen der Körperschaften. Mehr Basisdemokratie, Stärkung der ehrenamtlichen Strukturen, die Zuweisung von Verantwortlichkeit, das sind die Kernpunkte einer Reform, die der Bundesverband der niedergelassenen Fachärzte (BVNF) zur Rettung anstoßen will. |

     

    „Die Verhandlungen zur GOÄ und dabei insbesondere das Festhalten an einem ineffizientem Konzept, in das man viel Zeit, Hoffnung und Geld gesteckt hat, ist ein treffliches Beispiel für einen der größten Denk- bzw. Handlungsfehler“, meint Dr. Gernot Petzold vom Bundesverband der niedergelassenen Fachärzte (BVNF).

     

    Das Zeitfenster ist geschlossen, der Zeitpunkt zu einem Ende der Verhandlungen wäre bei strategisch und unternehmerisch denkenden und handelnden Profis längst da gewesen. Zudem hat sowohl der Deutsche als auch der Bayerische Ärztetag im Sinne einer „Schwarmintelligenz“ den Verhandlungsführern in Beschlüssen Zeitlimits gesetzt, nach deren Verstreichen das Projekt aufgegeben werden sollte und ein alternatives Konzept mit alter GOÄ unter Anpassung des Preisindex verfolgt werden sollte. Beide Zeitlimits sind längst überschritten, so die Kritik aus den Reihen der Unternehmerfachärzte.

     

    Die „CEO“s (Chief Executive Officers) der BÄK, unter diesen insbesondere der Verhandlungsführer Dr. Windhorst, sind trotz umfangreicher Warnungen in diese Falle getappt und haben gegen den Beschluss der Ärztetage an einem Irrweg festgehalten.

     

    Das jetzige Desaster einer voreiligen Erfolgsmeldung von zweistelligen Zuwächsen mit postwendendem Zurückrudern komplettiert das Trauerspiel eines unglaublichen berufspolitischen Versagens, beklagt Petzold, wenn man bedenkt, dass der deutschen Ärzteschaft in der GOÄ seit Jahren mit jedem Monat Honorare in dreistelliger Millionenhöhe verloren gehen!

     

    Die Zeit für Durchhalteparolen ist abgelaufen! Die Verhandlungsführer sollten zurücktreten, wenn sie sich nicht in der Lage sehen, essentielle, vollkommen gerechtfertigte und überfällige Forderungen der Ärzte klar darstellen und durchsetzen zu können!

     

    Quelle: www.bvnf.de

    Quelle: ID 43604555