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28.12.2025 · Urteilsbesprechung aus Mietrecht kompakt · Vorkaufsrecht

Der „Dritte“ i. S. d. § 577 Abs. 1 S. 1 BGB

§ 577 BGB (bzw. § 570b Abs. 1 S. 1 BGB a. F.) gibt dem Mieter von Wohnraum zum Schutz vor Verdrängung ein gesetzliches, schuldrechtliches Vorkaufsrecht. Kann der Vorkaufsverpflichtete seine Eigentumsverschaffungspflicht aus dem durch die Ausübung des Vorkaufsrechts zustande gekommenen Kaufvertrag nicht (mehr) erfüllen, weil er es bereits dem „Dritten“ übertragen hat, so macht er sich schadenersatzpflichtig. Der BGH musste entscheiden, ob ein Verkauf an einen „Dritten“ i. S. d.  > lesen

01.12.2025 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Kapitalgesellschaften

Fremdbestimmte Steuerfolgen bei Veräußerung sperrfristbehafteter GmbH-Anteile

Sollen GmbH-Anteile veräußert werden, ist in der Praxis stets ein Blick „in den zeitlichen Rückspiegel“ erforderlich. Zu prüfen ist, ob diese Anteile noch der siebenjährigen Sperrfrist nach § 22 UmwStG unterliegen, weil z. B. ein Betrieb oder Mitunternehmeranteile in die GmbH nach § 20 UmwStG unter Ansatz der Buch- oder Zwischenwerte eingebracht worden sind. In diesen Fällen entsteht rückwirkend ein steuerpflichtiger Einbringungsgewinn I. Eine solche Sperrfristverletzung kann ...  > lesen

03.12.2025 · Fachbeitrag aus Erbrecht effektiv · Vorweggenommene Erbfolge

BFH schafft Klarheit bei teilentgeltlichen
Grundstücksübertragungen

Grundstücksübertragungen im Wege der vorweggenommenen Erbfolge auf potenzielle Erben sind ein beliebtes Mittel, um Abkömmlinge, die zu den potenziellen Erben gehören, bereits zu Lebzeiten vermögensmäßig zu bedenken. Hierbei kommt es häufig zu Gleichstellungszahlungen und damit zu teilentgeltlichen Übertragungen. Einkommensteuerlich ist in derartigen Fällen jedoch Vorsicht geboten, denn nicht nur entgeltliche, sondern auch teilentgeltliche Übertragungen können die Rechtsfolgen der ... > lesen

01.01.2026 · Fachbeitrag aus Löhne und Gehälter professionell · Geringfügige Beschäftigung

Geringfügigkeitsgrenze und Mindestlohn auch 2026 rechtssicher unter einen Hut bringen

Im Jahr 2023 wurden die Regeln für Minijobs reformiert. Die Geringfügigkeitsgrenze ist seitdem an den jeweils gültigen Mindestlohn gekoppelt – berechnet auf Basis von durchschnittlich zehn Wochenstunden. Folge: Wer zehn Stunden pro Woche arbeitet, überschreitet auf Jahresbasis mit dem Mindestlohn die Geringfügigkeitsgrenze leicht. Das wirft Fragen zur rechtssicheren Gestaltung in der Praxis auf. LGP erläutert, wie Betriebe Geringfügigkeitsgrenze und Mindestlohn im Jahr 2026 unter einen ...  > lesen

01.12.2025 · Fachbeitrag aus Privatliquidation aktuell · Knochenregeneration

Klinischer Fall: Volumenerhalt mittels Punch-Technik nach Extraktion eines Zahnes

In den vergangenen 25 Jahren hat sich die Therapie zur Knochen- und Geweberegeneration sehr weiterentwickelt – sei es mit autologem, also körpereigenem Knochen oder mit Knochenersatzmaterial. Eine der Varianten der Versorgung mit Knochenersatzmaterial ist die Therapie mittels Punch-Technik. Dabei wird die Alveole nach Extraktion mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt und im Anschluss mit einem Bindegewebstransplantat verschlossen. Welche abrechnungstechnischen Besonderheiten hierbei gelten, ...  > lesen

03.12.2025 · Fachbeitrag aus Auto Steuern Recht · Wettbewerbsrecht

Alte Unterlassungserklärungen außerordentlich kündigen – das geht in der Praxis

Autohäuser haben Unterlassungserklärungen abgegeben, um wettbewerbsrechtliche Prozesse zu vermeiden. Doch wie ist die Rechtslage, wenn inzwischen eine Gesetzesänderung eingetreten ist oder der frühere Abmahner aus der Liste der abmahnungsberechtigten Organisationen gestrichen wurde? Hier kann eine außerordentliche Kündigung sinnvoll sein.  > lesen

09.12.2025 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · Omnibus I

EU-Vereinfachungen bei Nachhaltigkeitsberichterstattung und Sorgfaltspflichten auf dem Weg

Auf EU-Ebene sollen die Sorgfalts- und Berichtspflichten der Unternehmen spürbar erleichtert und damit Bürokratie bei CSDDD und CSRD abgebaut werden. Mitte Oktober 2025 hat der Rechtsausschuss des EU-Parlaments jetzt die vorgeschlagenen Änderungen gebilligt.  > lesen

02.12.2025 · Fachbeitrag aus Betriebswirtschaft im Blickpunkt · Gesetzgebung der Europäischen Union

Omnibus I-Paket: EU-Parlament will Pflichten der CSDDD und CSRD lockern

Am 13.11.25 hat das EU-Parlament über seine Verhandlungsposition bezüglich des sogenannten Omnibus I-Pakets abgestimmt, das insbesondere Lockerungen der CSRD, der CSDDD und der Taxonomie vorsieht. Das Besondere: Das EU-Parlament geht in weiten Teilen noch über die Vereinfachungsvorschläge der EU-Kommission hinaus. BBP berichtet, was das für deutsche Unternehmen bedeutet.  > lesen

01.12.2025 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Finanzierung

Erwerb einer Immobilie: Verkäuferdarlehen als attraktives Gestaltungsmittel nutzen

Beim Kauf einer Immobilie ist die Frage der Finanzierung eine der wichtigsten Kernelemente. Häufig erfolgt diese in Form von Fremdkapitalaufnahme über eine Bank. Nun hat die Investition in Immobilien durch allgemein gestiegene Grundpreise gepaart mit einem höheren Zinsumfeld an Rentabilität eingebüßt. Jedoch befreit die Finanzierung über die sog. „Seller Finance“, zu Deutsch Verkäuferdarlehen, nicht nur vom Weg zur Bank und der darauffolgenden Bonitätsprüfung, sondern bietet auch ...  > lesen

02.12.2025 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · § 70 EStG

Kindergeld im Entsendungsfall

Weist eine A1-Bescheinigung für den entsandten Elternteil die Anwendbarkeit der Rechtsvorschriften des Entsendestaats nach, unterliegt dieser im Streitzeitraum unionsrechtlich den Vorschriften des Entsendestaats; der deutsche Kindergeldanspruch wird dann nicht durch Beschäftigung, sondern – sofern weitere Auslösetatbestände fehlen – allein durch den Wohnort ausgelöst.  > lesen

30.12.2025 · Fachbeitrag aus Forderungsmanagement professionell · Ehegatteninsolvenz

Sind Darlehenstilgungen durch einen
Ehegatten anfechtbare Rechtshandlungen?

Die Insolvenz eines Ehegatten kann fatale Folgen haben, wenn die Ehegatten einerseits ein Eigenheim erworben und finanziert haben, andererseits der Insolvenzschuldner allein die Darlehensraten getragen hat. Diese Situation muss im Vorfeld einer Privatinsolvenz bedacht werden. Andererseits müssen Gläubiger den Insolvenzverwalter auf die anfechtungsrechtlichen Möglichkeiten aufmerksam machen, wenn dieser nicht von sich aus reagiert, um die Insolvenzquote möglichst hoch ausfallen zu lassen. > lesen

02.12.2025 · Fachbeitrag aus Mandat im Blickpunkt · Umsatzsteuer

Behandlung von Umsätzen aus Online-Seminaren

Zur Umsatzbesteuerung von Online-Seminaren hatte sich das BMF bereits 2021 und 2024 geäußert. Das Schreiben aus 2024 wurde nun (BMF 8.8.25, III C 3 - S 7117-j/00008/006/043, Abruf-Nr. 250045 ) aufgehoben, was auf eine Gesetzesänderung und eine erfreuliche Kehrtwende des BMF im Hinblick auf eine mögliche Steuerbefreiung zurückzuführen ist. Grund genug, für einen Überblick.  > lesen

29.12.2025 · Fachbeitrag aus Forderungsmanagement professionell · Wohnungseigentumsrecht

Ermessen bei Beschlüssen über Vorschüsse

Bei der Beschlussfassung über die Vorschüsse zur Kostentragung steht den Wohnungseigentümern sowohl hinsichtlich der einzustellenden Positionen als auch im Hinblick auf deren Höhe ein weites Ermessen zu.  > lesen

03.12.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Nachhaltigkeit · Neue ESG-Anforderungen der Banken

Grün rechnet sich: Wie der VSME-Bericht zu günstigeren Kreditkonditionen führt

Nachhaltigkeit ist kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein harter Faktor der Unternehmensfinanzierung. Ab 2026 müssen Banken laut den Leitlinien der Europäischen Bankenaufsicht (EBA GL 2025/01) ESG‑Risiken in ihre Kreditentscheidungen einbeziehen. Und schon heute fließen ESG‑Daten in viele Risikomodelle ein. Wer seine Nachhaltigkeitsleistung offenlegt, kann mit besseren Ratings, niedrigeren Zinsen und leichterem Kapitalzugang rechnen. Welche Bedeutung der VSME-Standard dabei spielt, ...  > lesen

03.12.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Nachhaltigkeit · PPWR‑Vorgaben gezielt erfüllen

Die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR) – Praxisnah erklärt zur Umsetzung im Unternehmen

Die neue EU‑Verpackungsverordnung gilt ab dem 12.8.26 unmittelbar in allen Mitgliedstaaten und setzt einheitliche Pflichten für Design, Kennzeichnung, Wiederverwendung und Recycling fest. Der Beitrag erläutert kompakt die Rollen entlang der Wertschöpfung (Hersteller, Erzeuger, Lieferanten), die geforderten Nachweise nach Anhang VII und die wichtigsten Fristen. Dr. Christopher Scheubel zeigt, wie sich Gebühren über hohe Recyclingfähigkeit senken lassen und wie Register‑, Daten‑ und ...  > lesen

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