26.01.2026 · Fachbeitrag aus AAA · Berufsrecht/Vertragsarztrecht
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat bestätigt, dass venöse Blutentnahmen durch nichtärztliches Personal eine erlaubnispflichtige Ausübung der Heilkunde darstellen, die ohne hinreichende ärztliche Überwachung nicht an nichtärztliches Personal delegiert werden darf. Eine rein telefonische oder telemedizinische ärztliche Erreichbarkeit ist dabei nicht ausreichend (Beschluss vom 09.10.2025, Az. 21 ZB 24.1347).
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26.01.2026 · Fachbeitrag aus AAA · Zi-Umfrage
Jede dritte Arzt- und Psychotherapiepraxis in Deutschland möchte ihr Praxisverwaltungssystem (PVS) wechseln, wie eine Umfrage des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) zeigt (zur Zi-Pressemitteilung vom 15.01.2026 ). Die Umfrage, an der sich rund 3.200 Praxen im Mai und Juni 2025 beteiligt hatten, ergab auch, dass insgesamt 82 Prozent der Praxen von regelmäßigen Problemen beim Auslesen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) betroffen sind. Zudem gaben 81 Prozent der ...
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26.01.2026 · Fachbeitrag aus AAA · Verordnung/Vertragsarztrecht
Entscheiden sich Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aus persönlichen Gründen dafür, eine privatärztliche statt der GKV-Behandlung in Anspruch zu nehmen, kommt die Ausstellung von Kassenrezepten nicht infrage! Die KV Bremen skizzierte Fälle, in denen GKV-Patienten wegen Terminengpässen zunächst einen Privatarzt konsultierten.
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23.01.2026 · Fachbeitrag aus AAA · Arztpraxen-Kampagne
Deutschland ist ein Land der Arztpraxen und das soll laut KBV auch so bleiben. In Zusammenhang mit der „#Praxenland“-Kampagne und dem Aufruf „Lass dich nieder in Praxenland“ bietet die KBV zahlreiche Materialien zur Unterstützung kostenlos an.
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21.01.2026 · Fachbeitrag aus AAA · Gesetzgebung
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat eine Umsetzung der GOÄ-Reform in diesem Jahr 2026 bekräftigt. Wie das Deutsche Ärzteblatt mitteilt, hatte sich die Ministerin beim Neujahrsempfang der Deutschen Ärzteschaft entsprechend geäußert.
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20.01.2026 · Fachbeitrag aus AAA · Pro & Contra
Die seit Dezember 2023 mögliche telefonische Feststellung der Arbeitsunfähigkeit (AU) ist vor dem Hintergrund eines aktuell hohen Krankenstands in Deutschland wieder in die Diskussion geraten. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat inzwischen eine Überprüfung der Regelungen zur sogenannten Telefon-AU angekündigt.
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19.01.2026 · Fachbeitrag aus AAA · G-BA
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 07.12.2023 die in der Coronapandemie geltende Regelung über die telefonische Feststellung der Arbeitsunfähigkeit (AU) reaktiviert und dauerhaft in der AU-Richtlinie verankert. Der Beschluss ist nach Genehmigung durch das Bundesgesundheitsministerium noch am gleichen Tage in Kraft getreten. Über die Details informiert der nachfolgende Beitrag.
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19.01.2026 · Fachbeitrag aus AAA · Expertentipp
Versicherer und auch Beihilfestellen erstatten ausschließlich Leistungen, die im Rahmen einer Heilmaßnahme anfallen, also ausschließlich therapeutische und diagnostische Leistungen. Bescheinigungen nach Nr. 70 GOÄ (40 Punkte, 5,36 Euro beim Faktor 2,3) sind davon ausdrücklich ausgenommen. Dies betrifft Bescheinigungen jeder Art, also Arbeitsunfähigkeits(AU)-Bescheinigungen wie auch Atteste. Erfahren Sie hier, wann und wie die Nr. 70 GOÄ problemlos angesetzt werden kann.
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14.01.2026 · Fachbeitrag aus AAA · Gebührenrecht
Seit dem 01.01.2026 sind nur noch die Landgerichte für GOÄ-Honorarklagen zuständig – und zwar unabhängig vom Streitwert! Bislang war es so, dass die Landgerichte streitwertabhängig erst dann zuständig waren, wenn die 5.000-Euro-Forderungsgrenze überschritten wurde. Diese Neuregelung bedeutet für Ärztinnen und Ärzte vor allem deutlich höhere Kosten, denn vor den Landgerichten herrscht Anwaltszwang. Ein Rechtsanwalt muss zwingend mit der Vertretung beauftragt werden. Auch die ...
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13.01.2026 · Fachbeitrag aus AAA · Service/
Vorsorgeleistungen sind ein großes Thema in vielen Hausarztpraxen. Zahlreiche Patienten wollen gerade zu Jahresbeginn gute Vorsätze in die Tat umsetzen und „mehr für die Gesundheit tun“, beispielsweise auch mit einem Check-Up beim Hausarzt. Dabei darf das Untersuchungspaket unter Umständen auch das eine oder andere Extra enthalten und ggf. etwas extra kosten. Auf derartige Entwicklungen und Nachfragen sollten auch die Hausarztpraxen vorbereitet sein und den Patientinnen und Patienten ...
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