· Fachbeitrag · Risikominimierung
Leasing als Chance in der Dieselkrise
von Prof. Dr. Peter Hoberg, Worms
| Ausgelöst durch die betrügerische Software von VW ist der Dieselmotor in die Kritik geraten. Aber nicht nur VW sondern auch anderen Hersteller haben anscheinend kreativ vorhandene Schwachstellen in den Vorschriften ausgenutzt. In dieser Situation stellt sich die Frage, ob sich der Unternehmer überhaupt noch - trotz aller Vorteile eines Dieselfahrzeugs - für Diesel-modelle entscheiden sollte. Es besteht die Gefahr, dass nach wenigen Jahren die Abgasvorschriften nicht mehr eingehalten werden. Ein hoher Wertverlust schon in den ersten Jahren würde damit einhergehen. |
1. Leasing zur Übernahme der Risiken
Die tatsächlichen und die vermeintlichen Restwertrisiken können weit-gehend durch Leasingverträge abgefangen werden, wenn die richtige Vertragsart gewählt wird. Da viele Leasinggesellschaften herstellergebunden sind, werden sie die Vermarktung mit optimistischen Restwerten weiterhin unterstützen. Ein Kauf ist unter Risikogesichtspunkten dagegen kaum noch akzeptabel, weil dann das gesamte Restwertrisiko beim Fahrzeugkäufer liegt.
Für die Leasinggesellschaften ist das natürlich ein Glücksfall, weil sie mit kurz laufenden Leasingverträgen eine Risikoübernahme anbieten können.Durch die neuen Restwertrisiken können die Leasinggesellschaften auch Kundengruppen ansprechen, die üblicherweise kaufen würden.
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