01.01.2003 · Fachbeitrag aus KP · Honorarsicherung
Sicherlich kommt es in der Praxis häufiger
vor, dass man einen Auftrag ohne ausdrückliche
Gebührenabsprache übernimmt. Nach einiger Zeit stellt man
dann fest, dass auch unter Ausschöpfung des gesetzlichen
Gebührenrahmens nach der StBGebV das Honorar nicht kostendeckend
ist. Eine mögliche Konsequenz: Man bittet den Mandanten, dem
Abschluss einer Honorarvereinbarung nach § 4 StBGebV zuzustimmen;
anderenfalls sähe man sich gezwungen, das Mandat niederzulegen.
Die traurige Praxis ...
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01.12.2002 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
In seinem Aufsatz über „Das papierarme
Lohnbüro“ hat Haak (KP 02, 1 ff.) dargestellt, wie durch
vernünftige Organisation innerhalb der Kanzlei und durch die
stärkere Einbindung der Mandanten bei der Datenerfassung bei der
Erstellung von Lohnabrechnungen viel Zeit gespart werden kann. Der
Verfasser kam zu dem Ergebnis, dass mit der Lohnabrechnung noch
„gutes Geld“ verdient werden könne und durchaus
Umsätze je produktive Stunde von über 100 EUR erzielbar
seien. In diesem ...
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01.12.2002 · Fachbeitrag aus KP · Berufsrecht
Es ist eine in der Praxis typische
Fallkonstellation, dass der Steuerberater Eheleute betreut. Ebenso ist
es Realität, dass eine stetig zunehmende Scheidungsrate in
Deutschland zu verzeichnen ist. Daher wird auch der Steuerberater in
zunehmendem Maße unfreiwillig in die Auseinandersetzungsphase der
Eheleute einbezogen. Der sicherste Weg in dieser Situation ist es
natürlich, unverzüglich das Mandat zu einem Ehepartner zu
beenden und künftig nur noch den anderen der Eheleute ...
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01.12.2002 · Fachbeitrag aus KP · Arbeitsrecht
Mit Beschluss vom 3.12.01 hatte das OLG Köln
in einem Rechtsstreit über die Zahlung einer Vertragsstrafe wegen
angeblicher Verletzung einer Mandantenschutzklausel durch einen
Steuerberater zu klären, ob der Rechtsweg zu den ordentlichen
Gerichten oder den Arbeitsgerichten eröffnet war. Das Gericht kam
zu dem Ergebnis, dass der beklagte Steuerberater in dem
maßgeblichen vierjährigen Beschäftigungszeitraum weder
Arbeitnehmer noch arbeitnehmerähnliche Person der Klägerin,
einer ...
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01.12.2002 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
„Mandatserweiterung durch Basel II“
und „Rating-Beratung durch den Steuerberater“ sind
Schlagworte, die immer wieder in der Literatur auftauchen. Doch
praxisorientierte Handlungsstrategien fehlen meist völlig und die
Unsicherheit, welche Geb ühren man als Steuerberater für die
durch Basel II und § 18 KWG hervorgerufene Mehrarbeit verlangen
kann, ist nach wie vor groß. Die tolle Resonanz auf die
Beiträge in den vorangegangenen beiden Ausgaben nehmen wir nun zum
Anlass, ...
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01.11.2002 · Fachbeitrag aus KP · Kurzmeldung
Hat der Auftraggeber durch eigenes Verhalten einen
Steuertatbestand herbeigeführt, so kann er seinen Steuerberater
nicht für die hieraus resultierenden Nachteile zur Verantwortung
ziehen. Im Streitfall war das Finanzamt im Zuge einer
Betriebsprüfung zu der Auffassung gelangt, dass die Auftraggeberin
- eine GmbH - an ihren Geschäftsführer nicht
gedeckte Zahlungen geleistet hatte. Es behandelte diese Zahlungen als
vGA. Für die daraus resultierende Nachzahlung machte ...
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01.11.2002 · Fachbeitrag aus KP · Internetauftritt
Am 21.12.01 ist das „Gesetz über
rechtliche Rahmenbedingungen für den elektronischen
Geschäftsverkehr“ (EGG; BGBl I 01, 3721) in Kraft getreten.
Mit diesem Gesetz wurde unter anderem auch das Teledienstegesetz (TDG)
geändert, mit dem die allgemeinen Informationspflichten bei der
Homepage-Gestaltung eines Telediensteanbieters beachtet werden
müssen. Dieses Gesetz gilt auch für Steuerberater, die mit
einer Homepage im Internet vertreten sind, denn Telediensteanbieter ist
jedes ...
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01.11.2002 · Fachbeitrag aus KP · FG-Verfahren
Sind in einem finanzgerichtlichen Verfahren dem
beklagten Finanzamt die Kosten des Verfahrens auferlegt worden, kann
ein beigeordneter Prozessvertreter (z.B. Steuerberater oder
Rechtsanwalt) die Kostenfestsetzung nach § 149 FGO für seinen
Mandanten beantragen. Rechnet das Finanzamt den erstattungsfähigen
Betrag mit Steuerschulden des Mandanten auf, so kann der beigeordnete
Prozessvertreter dennoch die Kostenfestsetzung nach den Vorschriften
der §§ 121 ff. BRAGO beantragen. Warum es ...
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01.11.2002 · Fachbeitrag aus KP · Wettbewerbsrecht
Jeder Steuerberater, der sich mit einem anderen
Berater zur gemeinsamen Berufsausübung zusammenschließt,
muss damit rechnen, dass die Sozietät nicht ewig hält. Dies
gilt unabhängig davon, ob man als BGB-Gesellschaft, OHG oder GmbH
organisiert ist. Man muss zu jeder Zeit damit rechnen, dass ein Partner
ausscheidet bzw. sich die Anzahl der Gesellschafter vermindert. In
diesem Fall besteht die Gefahr, dass Mandanten zu dem ausscheidenden
neuen Konkurrenten überwechseln. Vorsorge ist ...
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01.11.2002 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
Frage: Ich betreue
eine Publikums-Kommanditgesellschaft mit 30 Gesellschaftern. Für
diese KG habe ich auftragsgemäß die Erklärung zur
gesonderten Feststellung der Einkünfte beim Finanzamt eingereicht.
Der erklärte Verlust betrug 2.800.000 EUR. Das Finanzamt setzte
den steuerlichen Gesamtverlust abweichend von der eingereichten
Feststellungserklärung auf 900.000 EUR fest. Hiergegen legte ich
Einspruch ein und erreichte, dass der ursprünglich erklärte
Verlust von 2.800.000 EUR ...
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