· Fachbeitrag · Sonderausgaben
Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge von Kindern: So mindern sie die Steuerlast der Eltern
| Befindet sich Ihr Kind noch in Ausbildung oder jobbt es neben dem Studium, kann das Ihren Sonderausgabenabzug erhöhen. Denn seit 2010 dürfen Sie Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge Ihres Kindes in Ihrer Einkommensteuererklärung bei den Sonderausgaben eintragen. Weil Finanzämter da nicht immer mitspielen, sollte man seine Rechte kennen. |
Der steuerrechtliche Hintergrund
Kein Problem beim Sonderausgabenabzug gibt es, wenn die Eltern die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge ihres Kindes nachweislich von ihrem eigenen Konto abbuchen lassen. Hier ist offensichtlich, dass die Eltern die Beitragszahlungen für das Kind wirtschaftlich getragen haben (§ 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 Einkommensteuergesetz [EStG]).
Nicht so einfach ist es aber, wenn Ihr sozialversicherungspflichtiges Kind die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge in seiner Lohnsteuerbescheinigung stehen hat. Hier stellen sich Finanzämter quer. Argument: Sie als Eltern haben die Beiträge nicht wirtschaftlich getragen.
Möchten Sie diesen Fachbeitrag lesen?
Kostenloses SSP Probeabo
0,00 €*
- Zugriff auf die neuesten Fachbeiträge und das komplette Archiv
- Viele Arbeitshilfen, Checklisten und Sonderausgaben als Download
- Nach dem Test jederzeit zum Monatsende kündbar
* Danach ab 12,00 € / Monat
Tagespass
einmalig 10 €
- 24 Stunden Zugriff auf alle Inhalte
- Endet automatisch; keine Kündigung notwendig