· Fachbeitrag · Betriebswirtschaft
KZBV-Jahrbuch 2014 zeigt: Umsatzrentabilität springt im Westen erstmals auf über 32 Prozent
von Diplom-Volkswirtin Katja Nies, Sachverständige für die Bewertung von Arzt- und Zahnarztpraxen, Köln, www.praxisbewertung-praxisberatung.com
| Die Zahnarztpraxen in den alten Bundesländern konnten ihre Umsatzrentabilität 2012 im Durchschnitt erstmals auf über 32 Prozent steigern. Dies ist umso überraschender, als die wichtige Kennzahl - sie drückt den Gewinn im Verhältnis zum erwirtschafteten Umsatz in Prozent aus - in den vorangehenden Jahren stets zwischen 31,5 und 31,7 Prozent geschwankt hatte. Mit 32,5 Prozent schlugen sich steigende Umsätze 2012 erstmals auch in deutlich steigenden Gewinnen nieder. In den neuen Ländern war die Umsatzrentabilität stets höher als im Westen: Mit 34,7 Prozent lag sie auch 2012 um mehr als zwei Prozentpunkte über dem Wert in Westdeutschland. |
GOZ 2012 ohne nennenswerten Einfluss auf Praxiszahlen
Hingegen hat sich die Hoffnung vieler Zahnärzte, mit Einführung der GOZ 2012 deutlich bessere betriebswirtschaftliche Zahlen zu erzielen, beim Blick auf das Zahlenwerk nicht erfüllt: Denn sowohl der seit längerem zu beobachtende Trend steigender Umsätze (2012: + 3,5 Prozent) wie auch steigendem Gewinn (2012: + 6,3 Prozent) hat sich ohne große Ausschläge fortgesetzt. Lediglich die erwähnte Umsatzrentabilität hat sich 2012 überdurchschnittlich gesteigert: Dies ist aber auf die geringere Kostensteigerung je Zahnarztpraxis zurückzuführen, wie im Laufe des Beitrags gezeigt wird.
Überschussrechnung je Praxisinhaber (alte Bundesländer)
Durchschnittlich haben sich Umsätze, Kosten und Gewinne in den letzten Jahren in den alten Bundesländern wie folgt entwickelt:
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