30.11.2022 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
Die Organschaft ist ein nicht ganz alltägliches steuerliches Gestaltungsinstrument, das in der Praxis immer wieder zu Auseinandersetzungen mit dem Finanzamt führt. Insbesondere bei Gründung und Beendigung einer Organschaft ist größte Vorsicht geboten, da ein Beratungsfehler hier schnell zu hohen steuerlichen Belastungen führen kann. In einer für den Steuerpflichtigen begrüßenswerten Entscheidung hat der BFH nunmehr – gegen die Verwaltungsmeinung – klargestellt, wann ...
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25.11.2022 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
Bei einem „Cash-Circle“ leisten die Gesellschafter Einlagen in eine überschuldete GmbH, die nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB als andere Zuzahlungen in der Kapitalrücklage ausgewiesen werden. Die erhaltenen Finanzmittel nutzt die GmbH, um damit anschließend Gesellschafterdarlehen oder Fremdverbindlichkeiten zu tilgen, für die sich die Gesellschafter verbürgt haben. Während bei einem Cash-Circle nachträgliche Anschaffungskosten der Beteiligung i. S. v. § 17 Abs. 2a EStG in Höhe ...
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25.11.2022 · Fachbeitrag aus GStB · Drittes Quartal 2022
Wie gewohnt haben wir auch im dritten Quartal 2022 wieder die praxisrelevantesten Entscheidungen der Finanzgerichte für Sie zusammengestellt und mit ersten Praxishinweisen versehen. Da die ausgewählten Verfahren vielfach noch nicht rechtskräftig sind, sollten Sie die weitere Rechtsentwicklung im Auge behalten.
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25.11.2022 · Fachbeitrag aus GStB · Verfahrensrecht
Ist ein Steuer- oder Feststellungsbescheid ohne Nachprüfungsvorbehalt ergangen, kann das FA die eingetretene Bestandskraft mit einem Änderungsbescheid zulasten des Steuerpflichtigen nur dann durchbrechen, wenn für die Bescheidänderung eine Änderungsvorschrift greift (§§ 129, 172 ff. AO). In der Besteuerungspraxis erfolgen derartige Bescheidänderungen häufig nach § 175 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 AO, indem z. B. bei Beteiligungseinkünften der ESt-Bescheid an den etwa infolge einer ...
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25.11.2022 · Nachricht aus GStB · IWW-Webinare
Nähere Informationen zu diesen und weiteren Veranstaltungen finden Sie unter www.iww.de/webinare .
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25.11.2022 · Nachricht aus GStB · Arbeitnehmer
Laut FG Berlin-Brandenburg (30.3.22, 16 K 2083/20, Rev. BFH: VI R 13/22) sind Zahlungen im Rahmen eines Lehramtsstipendiums, bei dem sich die Stipendiaten zu einer mindestens dreijährigen Tätigkeit im Schuldienst nach Abschluss der Ausbildung, anderenfalls zur Rückzahlung des Stipendiums verpflichten, steuerbare und nicht steuerfreie Einkünfte. Das FG hat dabei offengelassen, ob die Versteuerung als Arbeitslohn oder als sonstige Einkünfte zu erfolgen hat. Die Befreiungsvorschrift des § 3 ...
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15.11.2022 · Fachbeitrag aus GStB · Arbeitgeber/Arbeitnehmer
Bald ist es wieder so weit: Arbeitgeber und leitende Angestellte verhandeln über ihren Bonus. Da die Vergütung bei Gutverdienern oftmals dem Spitzensteuersatz unterliegt, hatte in der Vergangenheit das sogenannte Prepaidkartenmodell, auch als Kreditkartenmodell oder Prepaid-Kreditkartenmodell, bezeichnet, an Bedeutung gewonnen. Doch ist dieses auch heute noch möglich, gegebenenfalls in einer etwas abgewandelten Form?
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15.11.2022 · Nachricht aus GStB · Umsatzsteuer
Mit Urteil vom 12.5.22 (V R 19/20) hat der BFH entschieden, dass ein Verkäufer, der auf jährlich mehreren hundert Auktionen Waren über „ebay“ veräußert, eine nachhaltige und damit umsatzsteuerrechtlich eine unternehmerische steuerpflichtige Tätigkeit i. S. des § 2 Abs. 1 UStG ausübt.
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15.11.2022 · Nachricht aus GStB · Lohnsteuer
Der FG Münster (23.3.22, 7 K 2350/19 AO, Rev. BFH: VI R 10/22) hat aktuell entschieden, dass kein steuerpflichtiger Arbeitslohn vorliegt, wenn ein Arbeitgeber aufgrund einer an ihn adressierten gesetzlichen Verpflichtung regelmäßig erweiterte Führungszeugnisse für die bei ihm beschäftigten Arbeitnehmer einholt und diesen die anfallenden Kosten erstattet. Der Kostenersatz stellt danach bei beachtlichen Interessen des Arbeitgebers steuerfreien Auslagenersatz nach § 3 Nr. 50 EStG dar.
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15.11.2022 · Nachricht aus GStB · Rücklage nach § 6b EStG
Der Gewinnzuschlag in Höhe von 6 % pro Jahr gemäß § 6b Abs. 7 EStG, der entsteht, wenn der Steuerpflichtige einen Veräußerungsgewinn gemäß § 6b Abs. 1 S. 2 EStG in eine Rücklage gemäß § 6b Abs. 3 S. 1 EStG eingestellt und mangels Ersatzbeschaffung in der Reinvestitionsfrist gewinnerhöhend aufzulösen hatte, ist dem Grunde und der Höhe nach verfassungskonform. Eine Gleichbehandlung des Gewinnzuschlags mit der Vollverzinsung gemäß § 233a Abs. 1a AO soll danach nicht durch Art. 3 ...
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