21.09.2021 · Fachbeitrag ·
Entgeltfortzahlung
Kündigt ein Arbeitnehmer sein Arbeitsverhältnis und wird er am Tag der Kündigung arbeitsunfähig krankgeschrieben, kann dies den Beweiswert der Arbeitsunfähigkeits-(AU-)Bescheinigung insbesondere dann erschüttern, wenn die bescheinigte AU passgenau die Dauer der Kündigungsfrist umfasst. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat mit seinem Urteil vom 08.09.2021 die Rechte von Arbeitgebern in puncto „Verweigerung der Lohnfortzahlung“ gestärkt (Az. 5 AZR 149/21, Abruf-Nr. 224708 ).
17.09.2021 · Nachricht ·
Rechtsprechung
Die gesetzliche Krankenkasse muss die Kosten für das Trainingsprogramm „Project Walk“ nicht übernehmen (Bundessozialgericht [BSG], Urteil vom 16.08.2021, Az. B 1 KR 29/20 R). Für Physiotherapeuten aufschlussreich ...
17.09.2021 · Fachbeitrag ·
Infektionsschutz
Praxisinhaberinnen und -inhaber dürfen sich bei ihren hausinternen Hygienekonzepten im Zusammenhang mit der Coronapandemie nicht über geltende Verordnungen des Landkreises hinwegsetzen. Der Landkreis Bad Dürkheim hat ...
13.09.2021 · Fachbeitrag ·
Arbeitsrecht
Im Rahmen Ihrer Fürsorgepflicht als Arbeitgeber haben Sie die Aufgabe, alkoholbezogene Störungen in Ihrem Team zu erkennen und anzusprechen (PP 09/2021, Seite 18 ff.) sowie Beschäftigte während der Arbeitszeit vor den Gefahren des Alkohols zu schützen und ihnen ggf. Hilfsangebote zu unterbreiten (PP 10/2021, Seite 17 ff.). Arbeitsrechtliche Sanktionen sind nur in diesem Kontext und nur als letztes Mittel geboten. PP fasst zusammen, welche Möglichkeiten Sie haben.
10.09.2021 · Fachbeitrag ·
Sonderzahlung
Hat ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer freiwillig eine Corona-Prämie gezahlt (PP 11/2020, Seite 4 ff.), kann er diese nicht zurückfordern. Dies gilt selbst dann, wenn der Arbeitnehmer kündigt und für den Fall eine ...
07.09.2021 · Fachbeitrag ·
Wiedereingliederung
Unter dem Post-COVID-Syndrom („Long-COVID“) werden alle psychischen Langzeitfolgen einer Corona-Erkrankung zusammengefasst. Ist die Erwerbsfähigkeit eines Ihrer Angestellten durch Long-COVID gemindert oder ...
26.08.2021 · Fachbeitrag ·
Berufsrecht
Einem wegen sexuellen Missbrauchs verurteilten Physiotherapeuten wurde zu Recht die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung Physiotherapeut entzogen. Die Prognoseentscheidung über die berufsrechtliche Zuverlässigkeit fiel angesichts der Schwere der Straftat, ihrer starken Berufsbezogenheit sowie des besonders schutzbedürftigen Vertrauensverhältnisses zu Patientinnen zulasten des Therapeuten aus (Verwaltungsgericht (VG) Bremen, Urteil vom 20.05.2021, Az. 5 K 603/19).