05.10.2020 · Fachbeitrag aus VA · Prozessrecht
2017 ist durch das „Gesetz zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des Strafverfahrens“ vom 17.8.17 (BGBl I, S. 3202) u. a. auch das Ablehnungsrecht in den §§ 25 ff. StPO geändert worden. Danach kann dem Antragsteller (i. d. R. der Angeklagte oder im Bußgeldverfahren der Betroffene) aufgegeben werden, seinen Ablehnungsantrag schriftlich zu stellen. Dann kann das Gericht eine Frist setzen, innerhalb derer der Antrag zu
begründen ist. Außerdem wurde das ...
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28.09.2020 · Fachbeitrag aus VA · Prozessrecht
Die Frage, ob eine Beschwerde zulässig per E-Mail eingelegt werden kann, ist in der Rechtsprechung umstritten (vgl. dazu Burhoff, Handbuch für die strafrechtliche Hauptverhandlung, 9. Aufl., 2019, Rn. 104). Das LG Hechingen hat die Frage jetzt bejaht (22.6.20, 3 Qs 45/20, Abruf-Nr. 217107 ).
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25.09.2020 · Nachricht aus VA · Interessantes
Wer eine emotionale Bindung zu seinem Auto hat, der gibt seinem Liebling auf vier Rädern einen Namen. Am 2. Oktober wird sogar weltweit jedes Jahr der „Gib-Deinem-Auto-Einen-Namen-Tag“ gefeiert. Der Ursprung dieses Feiertags geht auf den in den USA beliebten „Name Your Car Day“ zurück. Doch auch die Deutschen sind große Autoliebhaber, denn laut einer repräsentativen Studie der Tankstellenkette HEM[1] besitzt jedes dritte Fahrzeug in Deutschland einen Spitznamen. Demnach haben 34 ...
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18.09.2020 · Nachricht aus VA · Unfallhaftpflichtprozess
Nur handwerkliche Fehler in Einzelfällen, strukturelle Defizite oder eine Mischung von beidem? Wahrscheinlich Letzteres. Auffallend hoch ist die Zahl von Entscheidungen, in denen den Vorinstanzen massive Verfahrensverstöße angekreidet werden. Aufgabe der Prozessbevollmächtigten ist es, richterliche Fehler erst gar nicht aufkommen zu lassen (BGHZ 174, 205) und spätestens in der Rechtsmittelinstanz für eine Korrektur zu sorgen.
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16.09.2020 · Nachricht aus VA · Prozessrecht
Mit einer in der Praxis vielleicht gar nicht so seltenen Konstellation hat sich das BayObLG befasst (6.7.20, 202 ObOWi 682/20, Abruf-Nr. 217533 ). Das AG hatte das in einem Dienstfahrzeug der Polizei verbaute Geschwindigkeitsmessgerät auf einem Parkplatz vor dem Gerichtsgebäude in Augenschein genommen. Der Betroffene hatte nach seiner Verurteilung einen Verstoß gegen § 338 Nr. 6 StPO (Ausschluss der Öffentlichkeit) gerügt.
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16.09.2020 ·
Downloads allgemein aus VA · Zivilrecht · Unfallschadensrecht
Vorbehaltlich einer Korrektur durch den EuGH steht jetzt fest: Auch sittenwidrig geschädigte Käufer können nicht zum Nulltarif fahren. Wenn sie den Kaufpreis vom Hersteller zurück haben wollen, müssen sie sich für jeden Kilometer einen Nutzungsvorteil anrechnen lassen (BGH 25.5.20, VI ZR 252/19). Doch wie ist er zu berechnen und die Anrechnung praktisch durchzusetzen? Zum einen bei Deliktsklagen gegen den Fahrzeug- bzw. Motorhersteller, zum anderen bei Inanspruchnahme des Verkäufers aus ...
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