· Fachbeitrag · Materialtrend
CAD/CAM-Schleifblöcke aus Kompositen ‒ die nächste Generation der Werkstoffe?
| Komposite werden seit Jahren für dauerhafte Füllungen eingesetzt. Es liegt also nahe, auch fräsbare Hochleistungskomposite für direkte und indirekte Restaurationen zu verwenden. Im Vergleich zu lichthärtenden Kompositen können CAD/CAM-Kompositmaterialien industriell gefertigt werden. Unter diesen Fertigungsbedingungen werden sehr gute mechanische Eigenschaften erzielt. Zielgruppe sind neben den Laboren auch die CEREC-Besitzer, die ihren Patienten eine Alternative zur Keramik anbieten können. |
Welche Eigenschaften weisen CAD/CAM-Komposite auf?
CAD/CAM-Komposite sind nicht so hart wie Zirkoniumdioxid-Keramik. Sie weisen eine ähnlich geringe Abrasion auf wie Lithiumdisilikat und sind zudem antagonistenfreundlich. Durch eine andere Materialstruktur im Gegensatz zu Keramiken (Matrix mit Füllkörpern statt kristallinem Gitter) haben Komposite eine höhere Zähigkeit und Schlagfestigkeit. Neben vergleichbar guten physikalischen Werten bieten CAD/CAM-Schleifblöcke aus Komposit eine Vielzahl an weiteren Vorteilen, die sie zu einer Alternative zur Keramik machen: [1] [2]
- Bei Kompositblöcken können auch dünn auslaufende Ränder exakt geschliffen werden, ohne dass es zu Aus- oder Abbrüchen kommt. Dieser Vorzug steht für eine hohe Passgenauigkeit der Restauration, die zudem leicht intra- und extraoral polierbar ist.
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