14.06.2024 · Nachricht aus AK · Berufsrecht
Wer einen Fachanwaltstitel will, muss praktische Erfahrung bzw. Fälle vorweisen. Ähneln sich diese inhaltlich, können sie schwächer gewichtet werden. Dies gilt auch, wenn sich ein Fall über mehrere Instanzen erstreckt. Denn er muss deshalb nicht automatisch juristisch komplex und überdurchschnittlich sein (BGH 20.10.23, AnwZ [Brfg] 28/23, Abruf-Nr. 238746 ).
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12.06.2024 · Nachricht aus AK · Sozialverfahren
Häufig verzögern sich Prozesse, wenn Sachverständige (zu) langsam arbeiten. Für ein gerichtliches Ordnungsgeld ist danach zu unterscheiden, ob der Gutachter die Frist für ein schriftliches Gutachten versäumt oder die Akten einfach nicht zurücksendet (LSG München 15.11.23, L 2 R 377/23 B, Abruf-Nr. 241549 ).
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10.06.2024 · Nachricht aus AK · Berufsrecht
Auch wenn sein Anspruch auf Auskunft gemäß § 195 BGB nach drei Jahren verjährt ist, hat der Mandant noch einen Trumpf in der Hand: den Auskunftsanspruch nach Art. 15 Abs. 1, 3 DS-GVO. Dieser verjährt nicht und greift zudem weit (LG Bonn 19.12.23, 5 S 34/23, Abruf-Nr. 239564 ).
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03.06.2024 · Fachbeitrag aus AK · Interview
Markus Erler ist Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht und seit April 2018 in der Kanzlei Rath Uhlmann ( rechtsanwaelte-rath-uhlmann.de ) in Leipzig tätig. In seinen baurechtlichen Mandaten hatte er selbst schon einige Male versucht, Gutachter wegen Befangenheit abzulehnen. Warum dies schwierig sein kann und worauf Anwälte achten müssen, erklärt er im Interview.
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01.06.2024 · Fachbeitrag aus AK · Jubiläumseditorial AK 6/2024
1974: Deutschland wird im Münchner Olympiastadion Fußballweltmeister. In Brighton gewinnt ABBA den Grand Prix Eurovision de la Chanson. In Wolfsburg läuft das erste Exemplar des Golf 1 vom Band. Und auch im beschaulichen Nordkirchen geschieht Bahnbrechendes! Unter dem Titel „Steuer-Erfahrungsaustausch Kraftfahrzeuggewerbe“ erscheint der erste Informationsdienst des heutigen IWW Instituts, das damals Wirtschafts- und Steuerfachverlag Nordkirchen hieß.
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31.05.2024 · Fachbeitrag aus AK · Prompts in (R)Echtzeit
ChatGPT und Dall-E schwingen immer versierter den „virtuellen Pinsel“, treffen bei cleveren Prompts ins Schwarze oder stellen Arbeitsprozesse in Grafiken dar (AK 24, 26). Dieser Beitrag zeigt Ihnen, wie Sie aus den KI-Maschinen noch mehr herausholen, mit eigenen Vorlagen schneller zu gewünschten Motiven kommen und juristische Motive gezielt in gewünschten Größen und Formaten erstellen.
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30.05.2024 · Nachricht aus AK · Berufsrecht
Im Anschluss an den BGH zur Elternzeit (18.3.19, AnwZ [Brfg] 6/18) hat der AGH Berlin bestätigt, dass zeitliche Unterbrechungen oder Begrenzungen nicht das Recht auf Zulassung als (Syndikus-)Anwalt berühren (13.3.24, 1 AGH 7/21, Abruf-Nr. 241545 ). Das Arbeitsverhältnis besteht z. B. in einer Freistellungsphase wegen Altersteilzeit mit allen Rechten und Pflichten fort und die Zulassung als (Syndikus-)Anwalt hängt nicht von der aktiven Ausübung der Tätigkeit ab.
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29.05.2024 · Fachbeitrag aus AK · Elektronischer Rechtsverkehr
Der BFH sieht im beA einen zulässigen Übermittlungsweg, wenn der elektronische Rechtsverkehr eröffnet wurde. Die erforderliche Bereitschaft der Familienkasse, elektronische Mitteilungen entgegenzunehmen, ist durch § 6 Abs. 2 Nr. 2 ERVV (Adressierbarkeit des beBPo für andere Inhaber besonderer elektronischer Postfächer) gesetzlich vorgegeben. Daher dürfen dorthin Nachrichten gesendet werden. Ein formwirksamer Kindergeldantrag kann also auch über ein beA an das beBPo der Familienkasse ...
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27.05.2024 · Fachbeitrag aus AK · Berufsausübungsgemeinschaften
Die Änderungen des anwaltlichen Berufsrechts zum 1.8.22 wirken sich auch auf Zusammenschlüsse von Rechtsanwälten/Steuerberatern im Rahmen einer Sozietät/GbR aus, die bereits vor diesem Zeitpunkt bestanden haben. Dennoch sind in vielen Kanzleien bis heute notwendige Maßnahmen noch nicht umgesetzt. Das betrifft z. B. den Abschluss bzw. die Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung der Gesellschaft und die Änderung der Haftungsbeschränkung in den Allgemeinen Auftragsbedingungen (AAB).
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25.05.2024 · Nachricht aus AK · Elektronischer Rechtsverkehr
Benennt ein Anwalt eine sofortige Beschwerde schlicht nur mit seinem Namen, versäumt er eine sorgfältige Ausgangskontrolle anhand eines sinnvollen Dateinamens (LG Limburg 16.4.24, 2 Qs 123/23, Abruf-Nr. 241544 ).
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