09.11.2021 · Fachbeitrag aus GStB · Unternehmensstabilisierung
Die in den §§ 60 bis 66 StaRUG geregelte Planbestätigung ist das Kernelement der in § 29 StaRUG aufgeführten Restrukturierungs- und Stabilisierungsinstrumente. Erst mit der Bestätigung des Restrukturierungsplans („Plan“) treten die im Plan festgelegten Wirkungen auch gegenüber ablehnenden Planbetroffenen ein sowie gegenüber Planbetroffenen, die trotz ordnungsgemäßer Beteiligung nicht an der Planabstimmung teilgenommen haben. Welche inhaltlichen Vorgaben für einen ...
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27.10.2021 · Fachbeitrag aus GStB · Immobilienunternehmen
Für Immobilienunternehmen ist die erweiterte Kürzung gem. § 9 Nr. 1 S. 2 GewStG ein schönes Steuersparmodell. Anstelle der „einfachen Kürzung“ von 1,2 % des Einheitswerts des zum Betriebsvermögen gehörenden Grundbesitzes (§ 9 Nr. 1 S. 1 GewStG) können Grundstücksunternehmen so auf Antrag eine faktische Gewerbesteuerbefreiung erreichen. Insbesondere die Immobilien-GmbH verspricht hier deutliche Steuervorteile: Die Gesamtsteuerbelastung kann im Vollausschüttungsfall unter ...
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27.10.2021 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
Neben den bereits zum 1.1.20 vollzogenen Änderungen im B2B-Handel (vgl. GStB 19, 461) hatte die EU zum 1.1.21 auch für B2C-Leistungen eine MwSt-Reform im Binnenmarkt angestoßen – diese „coronabedingt“ dann aber auf den 1.7.21 verschoben. Diese äußerst komplizierten Änderungen wurden mit dem „Digitalpaket II“ bereits im Rahmen des JStG 2020 umgesetzt, doch in der Praxis vielfach vernachlässigt. In einer Beitragsreihe gehen wir daher der Reform aus Praktikersicht auf den Grund.
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25.10.2021 · Fachbeitrag aus GStB · Land- und Forstwirtschaft
Die Beratung land- und forstwirtschaftlicher Mandate erfordert ganz besondere Kenntnisse im Steuerrecht. Wesentlich sind hier nicht nur die speziellen Gewinnermittlungsarten und die damit verbundenen Freibeträge, sondern auch Fragen zur landwirtschaftlichen Betriebslehre und die weiteren typischen Eigenarten landwirtschaftlicher Nutzung. Die GStB gibt im Folgenden einen Überblick über diese Spezialmaterie mit besonderen Anforderungen an die Gestaltungsberatung.
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25.10.2021 · Fachbeitrag aus GStB · Gesetzgebung
Nach dem Optionsmodell gem. § 1a KStG können die Gesellschafter einer Personenhandels- oder Partnerschaftsgesellschaft bekanntlich erstmalig zum Wirtschaftsjahr 2022 auf Antrag ertragsteuerlich in das Regime der Körperschaftsteuer wechseln, ohne zivilrechtlich Umformungen der Gesellschaftsstruktur vornehmen zu müssen. Über die steuerlichen Auswirkungen sowie Chancen und Risiken dieser „Umwandlung“ hatten wir bereits in einer Sonderausgabe ausführlich berichtet (Das neue KöMoG: Wie ...
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25.10.2021 · Fachbeitrag aus GStB · Der praktische Fall
Die erweiterte gewerbesteuerliche Kürzung gemäß § 9 Nr. 1 S. 2 GewStG hat sich zu einem ständigen Brennpunkt in der steuerlichen Gestaltungsberatung entwickelt. Der folgende Beitrag stellt die jüngsten Rechtsentwicklungen im Rahmen dieser Vorschrift hinsichtlich des Ausschlusses der erweiterten Kürzung im Rahmen von Gesellschaftsverhältnissen anhand eines praktischen Falls dar.
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20.10.2021 · Fachbeitrag aus GStB · Unternehmensstabilisierung
Das Gegenstück zur Planbestätigung als dem Herzstück einer gelungenen Restrukturierung (s. GStB 21, 448 f.) ist die Planversagung. Gesetzlich geregelt ist die Planversagung im § 63 StaRUG. Der Vorschrift geht es weniger darum, dass das Gericht den Plan intensiv durchprüft. Intention der Norm ist, dass ein Plan grundsätzlich nicht zustande kommen darf, wenn er an massiven Fehlern krankt. Dies ist auch wichtig, da der Plan bereits vor Rechtskraft der Bestätigung teilweise Wirksamkeit ...
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19.10.2021 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
Immer wieder steht man als Berater vor der Frage, wie die in einer GmbH „gefangenen“ Verlustvorträge steuerlich genutzt werden können. Eine der gängigsten Gestaltungsempfehlungen ist es, eine gewinnträchtige GmbH auf die Verlust-GmbH zu verschmelzen und mit Gewinnvorträgen oder künftigen Gewinnen die vorhandenen Verlustvorträge steuerlich zu nutzen. Erfreulicherweise hat der BFH nun klargestellt, dass eine solche Verschmelzung keinen Missbrauch steuerlicher Gestaltungsmöglichkeiten ...
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