· Fachbeitrag · Immobilien
Immobilien-Familienstiftung: Rechtliche, steuerrechtliche, wirtschaftliche und familiäre Aspekte
von Rechtsanwalt und Notar a. D. Jürgen Gemmer, FA Steuerrecht, Magdeburg
| Wertvolles Immobilienvermögen bedarf einer fachmännischen Gestaltung und Strukturierung zur steuerlichen Optimierung, zum Schutz vor Gläubigern und zur Vorbereitung der Nachfolge innerhalb der Familie. Die Immobilien-Familienstiftung bietet in verschiedenen Konstellationen deutliche Vorteile. Sie bedarf einer sorgfältigen Planung, bei der rechtliche und insbesondere steuerrechtliche Gesichtspunkte eine Rolle spielen, jedoch auch wirtschaftliche und familiäre Aspekte. Ein Überblick. |
Immobilien-Familienstiftung
Eine Familienstiftung ist eine Stiftung, die den finanziellen Interessen der Familie dient; sie ist somit nicht gemeinnützig. Eine Immobilien-Familienstiftung liegt vor, wenn das Stiftungsvermögen ausschließlich oder wesentlich aus Immobilenvermögen besteht, wie z. B. (vermietete) Wohn- oder Gewerbeimmobilien. Ob eine Immobilien-Familienstiftung sinnvoll ist, hängt von der steuerrechtlichen Gesamtbetrachtung ab, aber auch von der Bedeutung der weiteren Stiftungszwecke und des langfristigen steuerlichen Szenarios.
Immobilen und Erbschaft- und Schenkungsteuer
Bei der steuerrechtlichen Gesamtbetrachtung der Immobilien-Familienstiftung liegt der steuerliche Fokus zunächst bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer. Denn der Stifter stattet die Stiftung mit Immobilenvermögen aus.
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