14.09.2022 · Fachbeitrag aus AAA · Interview
Für die GOÄ – zuletzt teilreformiert im Jahr 1996 – mahnt die Bundesärztekammer (BÄK) seit 2005 eine Reform an. Der medizinische Fortschritt müsse einbezogen werden. Obwohl die BÄK seit Jahren mit dem Verband der privaten Krankenversicherungen (PKV-Verband) und den Beihilfestellen über eine Novelle verhandelt, gibt es bisher keine GOÄneu. Auch das Bundesgesundheitsministerium sieht Reformbedarf, hält die Umsetzung während dieser Legislaturperiode aber für unwahrscheinlich. Wie ...
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13.09.2022 · Fachbeitrag aus AAA · BtM-Rezepte
Ein 65-jähriger Rentner war zwischen Februar 2016 und Dezember 2019, also rund 4 Jahre Patient bei 7 verschiedenen Ärztinnen und Ärzten in München und ließ sich von diesen jeweils Fentanyl-Pflaster verschreiben. Dabei verschwieg der Mann den Ärzten, dass er bereits bei anderen Ärzten Verschreibungen über entsprechende Pflaster erhalten hatte. Insgesamt erhielt er auf diese Weise 980 Fentanyl-Pflaster im Gesamtwert von knapp 21.000 Euro und mit einem Gesamtwirkstoffgehalt von 22.657,60 ...
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13.09.2022 · Fachbeitrag aus ZP · Jetzt ausprobieren!
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07.09.2022 · Fachbeitrag aus AAA · Refresher
Seit dem 10.03.2017 dürfen approbierte Ärzte aller Fachrichtungen (Zahn- und Veterinärmediziner zählen nicht dazu) in Deutschland medizinisches Cannabis verordnen. Auch über die private Krankenversicherung (PKV) sind cannabisbasierte Medikamente in bestimmten Fällen erstattungsfähig. Was Ärztinnen und Ärzte bei der Verordnung von Medizinalcannabis beachten müssen, fasst AAA zusammen.
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06.09.2022 · Fachbeitrag aus AAA · Privatliquidation
Der Stillstand rund um die Bemühungen bei der GOÄ-Reform löst beim Bayerischen Facharztverband (BFAV) Bitterkeit aus. Was bei den Ärztinnen und Ärzten seit Jahrzehnten nicht vorankommt, wurde nun für die Tierärzte beschlossen. Diese dürfen sich mit einer neuen Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) über deutliche Honorarsteigerungen freuen.
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06.09.2022 · Fachbeitrag aus AAA · Vertragsarztrecht
Die Verpflichtung zur Dokumentation der ärztlichen Behandlung ist im Berufsrecht (§ 10 Musterberufsordnung [MBO]), Vertragsarztrecht (§ 57 Bundesmantelvertrag-Ärzte [BMV-Ä]) sowie im Zivilrecht (§ 630f Bürgerliches Gesetzbuch [BGB]) geregelt. Die berufsrechtlichen, vertragsarztrechtlichen und zivilrechtlichen Regelungen überschneiden sich in weiten Teilen, unterscheiden sich aber im Hinblick auf die Zielrichtung. In diesem Beitrag werden allein die vertragsarztrechtlichen ...
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05.09.2022 · Fachbeitrag aus AAA · Verbot der Parallelbehandlung – Urteil
Das Verbot vertragsärztlicher Parallelbehandlung kann bei Nichtbeachtung die Vertragsärztinnen und -ärzte zum Schadenersatz gegenüber der Krankenkasse verpflichten. Dabei muss der Schaden zwar schuldhaft verursacht werden. Doch es kann ausreichen, dass der Arzt konkrete Anhaltspunkte für das Vorliegen eines stationären Aufenthalts hat und sich dann nicht nach einem solchen erkundigt (Landessozialgericht [LSG] Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 02.02.2022, Az. L 3 KA 57/19).
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05.09.2022 · Fachbeitrag aus AAA · Verbot der Parallelbehandlung – Grundsätze
Die Frage, welche Arzneimittel ein Hausarzt vor, während oder nach einem Krankenhausaufenthalt des Patienten verordnen darf, taucht immer wieder auf. Doch wie sehen die wesentlichen Grundsätze für die Medikamentenversorgung im Zusammenhang mit einer Krankenhausbehandlung oder einem sonstigen stationären Aufenthalt aus?
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02.09.2022 · Fachbeitrag aus AAA · Digitalisierung
Die stufenweise Einführung des eRezepts in Deutschland hat zum 01.09.2022 begonnen. Dabei ist die erste Stufe bei den Vertragsarztpraxen etwas kleiner ausgefallen als geplant: Weil die KV Schleswig-Holstein (KVSH) kurz vor Beginn der Startphase einen Rückzieher gemacht hat, ist die KV Westfalen-Lippe (KVWL) nun die einzige Testregion, in der in Pilotpraxen eRezepte ausgestellt werden. Die Gematik weist daraufhin, dass Praxen bundesweit schon jetzt auf das eRezept umstellen können. Alle ...
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01.09.2022 · Fachbeitrag aus AAA · Sonderzahlungen
Das 4. Corona-Steuerhilfegesetz sieht vor, dass Praxisinhaber noch bis zum Jahresende 2022 ihren MFAs und weiteren Mitarbeitern in der Arztpraxis einen steuer- und beitragsfreien Corona-Bonus von bis zu 4.500 Euro zukommen lassen können. In den Genuss dieser „brutto-wie-netto“-Zahlung gelangen nur Mitarbeiter in bestimmten Einrichtungen. Dazu zählen u. a. Arztpraxen, Zahnarztpraxen oder Krankenhäuser (Details im ausführlichen AAA-Beitrag, online unter iww.de/s6866 ).
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