27.01.2026 · Fachbeitrag aus AStW · § 20 EStG
Vereinbart ein beherrschender Gesellschafter mit seiner Gesellschaft, dass seine Zinsansprüche aus einem der Gesellschaft gewährten Darlehen später fällig werden sollen (Prolongation), führt die Vereinbarung nicht zum Zufluss der Zinsen beim beherrschenden Gesellschafter, wenn sie vor der ursprünglich vereinbarten Fälligkeit der Zinsen zustande gekommen ist. Das gilt unabhängig davon, ob die Prolongation fremdüblich ist.
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27.01.2026 · Fachbeitrag aus AStW · §§ 227, 233a AO
Mit Urteil vom 7.8.25 hat das FG Niedersachsen das beklagte Finanzamt verpflichtet, der Klägerin Nachzahlungszinsen zur Umsatzsteuer aus sachlichen Billigkeitsgründen nach § 227 AO zu erlassen.
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27.01.2026 · Fachbeitrag aus AStW · § 7i EStG
Die Beschränkung der Steuerbegünstigung des § 7i EStG auf inländische Baudenkmale ist grundsätzlich unionsrechtskonform.
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20.01.2026 · Fachbeitrag aus AStW · § 31 EStG
Bei der Prüfung der Steuerfreistellung und der Hinzurechnung nach § 31 Satz 4 EStG bleibt der Anspruch auf Kindergeld für Kalendermonate nur dann unberücksichtigt, wenn die Familienkasse einen Anspruch auf Kindergeld durch Bescheid festgesetzt, aber wegen § 70 Abs. 1 Satz EStG nicht ausgezahlt hat.
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20.01.2026 · Fachbeitrag aus AStW · § 32 EStG
Das Kindergeld für ein volljähriges arbeitssuchendes Kind, das das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ist ab der Meldung als arbeitssuchend solange zu gewähren, bis entweder das Kind die Rücknahme der Meldung erklärt oder eine Pflichtverletzung begangen hat, die die Agentur für Arbeit zur Einstellung der Vermittlung berechtigt, längstens aber, bis die Agentur für Arbeit die Vermittlung wegen Arbeitssuche bestandskräftig durch Verwaltungsakt eingestellt hat.
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20.01.2026 · Fachbeitrag aus AStW · § 32 EStG
Sozialleistungen, die einem volljährigen Kind mit Behinderung zufließen, sind grundsätzlich als finanzielle Mittel zu erfassen, die seine Fähigkeit zum Selbstunterhalt gem. § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG erhöhen. Dies gilt auch für das frühere Arbeitslosengeld II (ALG II) und das Bürgergeld nach §§ 19 ff. SGB II. Ausnahmsweise sind Sozialleistungen dann nicht zu erfassen, wenn sie zur Deckung des Lebensunterhalts nicht bestimmt oder nicht geeignet sind.
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