03.01.2025 · Fachbeitrag aus CB · DRG-Abrechnung
Wer stationäre Behandlungen mit ambulantem Potenzial durchführt, sollte besonderes Augenmerk auf die Dokumentation von Komplikationen und der Intensität des Leidens des Patienten legen. Nur so kann gegenüber dem Kostenträger eine stationäre Aufnahme begründet werden. Das musste ein Krankenhausträger erfahren, der eine stationäre Behandlung allein mit dem abstrakten Nachblutungsrisiko begründet hatte. Das Gericht wies die Revision des Krankenhauses zurück (Landessozialgericht [LSG] ...
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02.01.2025 · Nachricht aus CB · Vergütung
Nur ein Drittel der befragten Ärztinnen und Ärzte in Deutschland fühlt sich angesichts der hohen Arbeitsbelastung fair bezahlt. Das geht aus dem coliquio-Gehaltsreport 2024 hervor (online unter iww.de/s12170 ; zum Download kostenlose Registrierung erforderlich). Befragt wurden 1.118 Ärztinnen und Ärzte, davon 28,2 Prozent im stationären Sektor).
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02.01.2025 · Fachbeitrag aus CB · Arbeitseffizienz
Ärztinnen und Ärzte an Krankenhäusern arbeiten viel. Aber arbeiten sie auch effizient? Dr. Yüksel König sieht Potenzial, um den Arbeitsalltag effizienter zu gestalten. Als Chefärztin der Klinik für Endokrine Chirurgie des Vivantes Humboldt-Klinikums in Berlin-Reinickendorf weiß sie, wovon sie spricht. Ursula Katthöfer ( textwiese.com ) fragte sie nach ihren Erfahrungen bei der Optimierung der Arztzeit.
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27.12.2024 · Fachbeitrag aus CB · Neurologie
Frage: „Unsere Rechnung wurde von einer privaten Krankenversicheruung (PKV) bzgl. der Nrn. 3 und 800 GOÄ reklamiert. Nr. 800 wurde in einem ambulanten Fall zweimal berechnet und zwar prä- und postoperativ. Die PKV begründet die Streichung, dass es ein und derselbe Fall sei und erkennt nur die einmalige Abrechnung an. Die Ziffer 3 streicht die PKV mit der Begründung, diese sei nur allein oder in Kombination mit den Nrn. 800, 5 oder 7 abrechenbar. In einem Seminar habe ich gelernt, dass ...
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20.12.2024 · Fachbeitrag aus CB · Haftungsrecht
Wenn ein Arzt zur Behandlung eines Patienten eine Methode anwenden will, die kein medizinischer Standard ist (sog. Außenseitermethode), muss er den Patienten insbesondere über die damit verbundenen Risiken aufklären. Nach welchen Grundsätzen der Patient bei sog. Außenseitermethoden aufzuklären ist, hat das Oberlandesgericht (OLG) Dresden in einem Urteil zur Grundaufklärung im Fall einer alternativmedizinischen Behandlungsmethode entschieden (Urteil vom 23.07.2024, Az. 4 U 1610/21). Der ...
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18.12.2024 · Fachbeitrag aus CB · MD-Prüfungen
Wenn ein Krankenhaus im Rahmen einer Qualitätskontroll-(QK-)Prüfung durch den Medizinischen Dienst (MD) nach einem negativen Kontrollbericht von der beauftragenden Stelle ein „Informationsschreiben“ erhält, ist dies noch kein automatisches Abrechnungsverbot. Denn das „Informationsschreiben“ ist als Verwaltungsakt zu werten (Landessozialgericht [LSG] Niedersachsen-Bremen, einstweiliger Rechtsschutz, Beschluss vom 30.10.2024, Az. L 4 KR 419/24 BER). Gute Nachrichten also für ...
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17.12.2024 · Nachricht aus CB · Bildgebung
Frage: „Wir haben eine intrakranielle, extrakranielle und transkranielle PW/Farbduplexsonografie der hirnversorgenden Arterien durchgeführt. Dafür haben wir die GOÄ-Ziffern 410, 420 (3 x) und 649 (2,5-fach) angesetzt. Kann man daneben die Nr. 645 GOÄ noch zusätzlich berechnen?“
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16.12.2024 · Nachricht aus CB · Kardiologie
Frage: „Wir haben bei einem Privatpatienten einen Eventrecorder entfernt. Welche GOÄ-Ziffer können wir dafür abrechnen?“
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13.12.2024 · Fachbeitrag aus CB · Vertragsarztrecht
Es ist eine notwendige Voraussetzung für eine ordnungsgemäße Leistungserbringung eines MVZ, dass dieses tatsächlich über eine ärztliche Leiterin oder einen ärztlichen Leiter verfügt. Leistungen, die von einem MVZ erbracht werden, das keinen ärztlichen Leiter hat, der die Betriebsabläufe tatsächlich steuert und sicherstellt, dass ärztliche Entscheidungen unabhängig von sachfremden Erwägungen getroffen werden, sind sachlich-rechnerisch zu berichtigen! Dies ist nach einer ...
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12.12.2024 · Fachbeitrag aus CB · Haftungsrecht
Neben der Behauptung von Behandlungsfehlern beruhen Arzthaftungsklagen häufig auf dem Vorwurf der Patienten, dass diese vor oder während der Behandlung nicht richtig aufgeklärt worden sein sollen. Abschluss der Aufklärung ist regelmäßig die Unterzeichnung des Aufklärungsbogens durch den Patienten. In diesem Zusammenhang beweist allein ein vom Patienten unterzeichneter Aufklärungsbogen allerdings nicht, dass der Patient ordnungsgemäß aufgeklärt wurde (Oberlandesgericht [OLG] Jena, ...
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