16.07.2021 · Nachricht aus CB · UV-GOÄ
Zum 01.07.2021 wurde die UV-GOÄ aktualisiert (online unter iww.de/s5182 ). Durchgangsärzte (D-Ärzte) können zwei neue Gebührenpositionen abrechnen. Zudem hat die Ständige Gebührenkommisssion die Nr. 379 UV-GOÄ angepasst.
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13.07.2021 · Nachricht aus CB · Geriatrie
Frage: „Seit Kurzem führen wir bei uns sensorische Sitzdruckmessungen durch. Das Verfahren ist von NOVEL, die Bezeichnung ist PLIANCE. Die Anschaffungskosten lagen bei 10.000 Euro, die jährlichen Wartungskosten betragen 1.800 Euro. Es sind 32 x 32 Messpunkte und man kalkuliert einen Zeitaufwand von durchschnittlich 75 Minuten. Welche Ziffer kann man dafür abrechnen?“
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13.07.2021 · Fachbeitrag aus CB · Patientenaufklärung
Bei sog. Neulandmethoden (CB 05/2018, Seite 6) gelten bei der Aufklärung des Patienten erhöhte Anforderungen: Der Patient ist u. a. darüber zu informieren, dass der geplante Eingriff (noch) kein medizinischer Standard ist. Zudem muss dem Patienten vor dem Eingriff unmissverständlich verdeutlicht werden, dass die neue Methode die Möglichkeit unbekannter Risiken birgt (Bundesgerichtshof [BGH], Urteil vom 18.05.2021, Az. VI ZR 401/19, Abruf-Nr. 223016 ). Das Urteil zeigt vor allem die ...
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09.07.2021 · Nachricht aus CB · Neurologie/Psychiatrie
Frage: „Wir haben eine Patientin mit einer Querschnittlähmung zur Komplexbehandlung aufgenommen und u. a. die Nrn. 801 und 865 GOÄ berechnet. Die Versicherung lehnt deren Erstattung ab: Es liege keine psychische und/oder psychosomatische Erkrankung vor. Gibt es hierzu Beschlüsse, ob diese Ziffern ausschließlich mit einer psychischen Diagnose abgerechnet werden dürfen?“
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06.07.2021 · Fachbeitrag aus CB · Arzthaftung
Wenn ein Patient Haftungsansprüche geltend macht, stellt sich zunächst die Frage, ob ihm der formale Einwand der Verjährung entgegengehalten werden kann. Doch welcher Zeitraum muss hierfür vergangen sein? Und wann beginnt eigentlich die Verjährung? Das Oberlandesgericht (OLG) Brandenburg hat hierzu in einem kürzlich veröffentlichten Urteil wichtige Feststellungen getroffen (Urteil vom 08.10.2020, Az. 12 U 97/20). Dieser Beitrag erläutert die Rechtslage sowie das Urteil des OLG ...
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02.07.2021 · Nachricht aus CB · Nephrologie
Frage : „Seit Kurzem haben wir zwei nephrologische Ärzte in unserem Team. Daher habe ich als Chefarztsekretärin die Privatliquidation der Dialyseleistungen jetzt zu meinem Dienstbereich dazubekommen. Nun bin ich unsicher, welche Ziffern der GOÄ bei der Hämodialyse berechnungsfähig sind: Darf ich die Nrn. 792 und 50 GOÄ hinzunehmen? Welche Ziffern sind sonst möglich?“
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02.07.2021 · Fachbeitrag aus CB · Chefarztbehandlung
Schließt ein Patient vor einer Operation eine Wahlleistungsvereinbarung ab, kauft er sich damit die Expertise des Wahlarztes (i. d. R. die des Chefarztes) hinzu (CB 04/2021, Seite 8). In diesem Fall kann er sich darauf verlassen, dass er vom Chefarzt bzw. von dessen Vertreter operiert wird. Wird der Eingriff dann von einem ganz anderen Arzt durchgeführt, ist die Behandlung rechtswidrig und der Patient hat Anspruch auf Schmerzensgeld, weil er nur vom Chefarzt behandelt werden wollte und durfte ...
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01.07.2021 · Nachricht aus CB · Chirurgie
Frage: „Ist der Abzug der Eröffnungsleistung nach Nr. 3135 GOÄ bei der Berechnung mehrerer Einzelschritte (z. B. 2836, 2838 sowie 2837) erforderlich? Hier erfolgen die Zugänge in der Regel über einen Katheter.“
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01.07.2021 · Fachbeitrag aus CB · Arbeitsrecht
Wer auf einer dienstlich veranlassten Reise eine Arbeitskollegin gegen ihren Willen zu küssen versucht und auch tatsächlich küsst, verletzt seine Pflicht, auf die berechtigten Interessen seines Arbeitgebers Rücksicht zu nehmen (§ 241 Abs. 2 BGB) in erheblicher Weise. Ein solches Verhalten ist an sich geeignet, eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen. Das hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Köln mit Urteil vom 01.04.2021 entschieden
(Az. 8 Sa 798/20, Abruf-Nr. 222509).
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30.06.2021 · Fachbeitrag aus CB · Strafrecht
Durch falsches Anlegen einer Thoraxdrainage kam es zum Verblutungstod einer Patientin. Das Landgericht (LG) Trier verurteilte den damals im Krankenhaus tätigen Assistenzarzt wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 100 Euro (Strafurteil vom 25.11.2020,
Az. 4 KLs 8044 Js 209/13). Der Fall zeigt, wie mangelhafte Strukturen in einer Klinik schwerste Fehler und tragische Verläufe begünstigen können.
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