19.01.2016 · Nachricht aus GStB · Gesetzgebung
Mit dem am 9.12.15 vom Bundeskabinett beschlossenen Regierungsentwurf zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens wurde der Grundstein für ein modernes, digitales Besteuerungsverfahren gelegt. Insbesondere im Massenverfahren soll die Veranlagung künftig vollständig automationsgestützt erfolgen. Wie angekündigt, hat das Hessische Finanzministerium letzte Woche einen Änderungsantrag zum Gesetzentwurf des Bundes gestellt. Danach sollen die Rentenversicherungsträger in Zukunft zur ...
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19.01.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Leser-Service
Das BMF hat jüngst ein Merkblatt zur optimalen Steuerklassenwahl für das Jahr 2016 bei Ehegatten oder Lebenspartnern, die beide Arbeitnehmer sind, veröffentlicht. Die in der Anlage aufgeführten Tabellen sollen die Wahl der für den Lohnsteuerabzug günstigsten Steuerklassenkombination erleichtern.
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19.01.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
Wiederholte Anfragen von Mandanten zeigen, dass bei einem EU-Geschäft die unterschiedliche Bedeutung von Abnehmerversicherung und Gelangensbestätigung auch jetzt – nach zwei Jahren – wenig bekannt ist. So wird häufig angenommen, es reiche aus, wenn eine von beiden vorläge; auf die jeweils andere könne dann getrost verzichtet werden. Weit gefehlt! Bei einer Betriebs- oder Sonderprüfung wird die Finanzverwaltung dies monieren! Des Weiteren wird bei der Frage, ob zur Durchsetzung der ...
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19.01.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Mahlzeitengestellung
Bei üblichen Mahlzeitengestellungen während der Auswärtstätigkeit oder der doppelten Haushaltsführung muss im Lohnkonto grundsätzlich der Großbuchstabe „M“ aufgezeichnet und in der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung ausgewiesen werden. Sofern das Betriebsstätten-Finanzamt für die steuerfrei gezahlten Vergütungen eine andere Aufzeichnung als im Lohnkonto zugelassen hat, ist eine Bescheinigung des Großbuchstabens „M“ für 2014 und 2015 nicht erforderlich. Diese ...
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12.01.2016 · Nachricht aus GStB · Außergewöhnliche Belastungen
Der VI. Senat des BFH hat mit zwei aktuellen Urteilen klargestellt, dass es von Verfassungs wegen nicht geboten ist, bei der einkommensteuerrechtlichen Berücksichtigung von Krankheitskosten als außergewöhnliche Belastungen nach § 33 EStG auf den Ansatz einer zumutbaren Belastung zu verzichten (BFH 2.9.15, VI R 32/13, VI R 33/13).
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12.01.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuerzahler
Bei innergemeinschaftlichen Lieferungen muss der Unternehmer grundsätzlich gewisse Nachweise erbringen, damit die Lieferung als umsatzsteuerfrei behandelt werden darf. Dazu kann auch ein Frachtbrief gehören, wenn die Ware mittels einer Spedition in das übrige Gemeinschaftsgebiet versendet wird. Der BFH hat sich nun mit der Frage beschäftigt, wer als „Absender“ in Feld 1 eines CMR-Frachtbriefs stehen darf (BFH 22.7.15, V R 38/14, Abruf-Nr. 179473 ).
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12.01.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
Der ermäßigte USt-Satz gilt u.a. „für die Verabreichung von Heilbädern“. Bislang hatte die Finanzverwaltung hierunter auch das Saunieren subsumiert. Der BFH hatte zwar bereits im Jahr 2005 entschieden, dass Saunaleistungen in einem Fitnessstudio keine „Verabreichung von Heilbädern“ darstellen (12.5.05, V R 54/02). Das BMF hatte darauf aber noch mit einem Nichtanwendungserlass reagiert. Doch damit ist jetzt Schluss!
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12.01.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Betriebsaufspaltung
Nach § 3 Nr. 20 Buchst. b GewStG sind Krankenhäuser von der Gewerbesteuer befreit, wenn bei ihnen im Erhebungszeitraum die in § 67 Abs. 1 oder Abs. 2 AO bezeichneten Voraussetzungen erfüllt worden sind. Der BFH hat nunmehr klargestellt, dass die Gewerbesteuerbefreiung einer nach dieser Maßgabe steuerbefreiten Betriebskapitalgesellschaft auf eine als Besitzunternehmen handelnde GmbH & Co. KG erstreckt werden kann. Das FG hatte in der ersten Instanz noch angenommen – die Befreiung sei ...
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18.12.2015 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
Wer Umsatzsteuer in einer Rechnung überhöht ausweist, schuldet bekanntlich auch den Mehrbetrag nach § 14c Abs. 1 UStG. Wer unberechtigt Steuern ausweist, schuldet den Betrag gleichermaßen nach Abs. 2 der Vorschrift. Nach § 14c Abs. 1 UStG darf der Rechnungsaussteller seine „überhöhte Umsatzsteuerschuld“ in jenem Voranmeldungszeitraum korrigieren, in dem er die Rechnung berichtigt. Die Finanzverwaltung fordert hierfür nun zusätzlich auch die Rückzahlung des Differenzbetrags an den ...
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17.12.2015 · Fachbeitrag aus GStB · 3. Quartal 2015
Auch im 3. Quartal 2015 wurden wieder zahlreiche, für die optimale Gestaltungsberatung wichtige FG-Urteile veröffentlicht. Wir haben für Sie die praxisrelevantesten Entscheidungen kurz kommentiert. Da die Rechtsentwicklung wegen noch ausstehender Revisions-, Verfassungsgerichts- oder EuGH-Entscheidungen meist noch nicht abgeschlossen ist, sollten Sie die Verfahren weiter im Auge behalten.
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