27.12.2018 · Fachbeitrag ·
Haftungsrecht
Wenn ein Physiotherapeut während einer Gangschule den Rollstuhl des Patienten schiebt und daher zu weit entfernt ist, um einen Sturz des Patienten verhindern zu können, stellt dies einen Behandlungsfehler dar. Allerdings kommt nicht die Rechtsfigur des „voll beherrschbaren Risikos“ (siehe dazu PP 09/2017, Seite 19) zulasten des Therapeuten zur Anwendung. Das geht aus einem kürzlich veröffentlichten Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt/Main vom 29.08.2017 hervor (Az. 8 U 172/16).
13.12.2018 · Fachbeitrag ·
Berufsrecht
Vier Monate nach Aktualisierung seiner Zulassungsempfehlungen für Heilmittelerbringer zum 01.08.2018 (PP 09/2018, Seite 5) hat der GKV-Spitzenverband die Empfehlungen nun erneut geändert. Die neue Fassung ist seit dem ...
10.12.2018 · Fachbeitrag ·
Berufsrecht
Bieten Sie als Physiotherapeut Lauftrainings (PP 12/2018, Seite 13) an? Dann werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann im Laufe des Kurses von einem oder mehreren Teilnehmern nach Empfehlungen oder Tipps zu ...
03.12.2018 · Fachbeitrag ·
Berufsrecht
Wer in Deutschland die Berufsbezeichnung „Physiotherapeut“ beantragt, muss nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 Masseur- und Physiotherapeutengesetz (MPhG) hierzulande eine staatliche Prüfung absolviert haben. Beruft sich der Antragsteller auf einen Abschluss im Ausland, dürfen keine wesentlichen Unterschiede zur deutschen Ausbildung vorliegen. Hat die zuständige Gesundheitsbehörde einen Antrag bestandskräftig (d. h. unanfechtbar) abgelehnt, ist bei unveränderter Sachlage ein erneuter Antrag unzulässig ...
28.11.2018 · Fachbeitrag ·
Praxismarketing
Wer einen Videoclip (oder ein anderes Kunstwerk) in Auftrag gibt, muss grundsätzlich dafür zahlen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Werk gefällt (Oberlandesgericht [OLG] Köln, Urteil vom 14.11.2018, Az.
26.11.2018 · Nachricht ·
Datenschutz
Unfreiwillige Empfänger von E-Mail-Newslettern haben nur dann einen Schadenersatzanspruch gegen den Versender, wenn sie nachweisen können, dass ihnen durch den Versand ein „spürbarer, objektiv nachvollziehbarer ...
21.11.2018 · Fachbeitrag ·
Arbeitsrecht
Urlaubsansprüche sind selbst dann auszuzahlen, wenn der Arbeitnehmer keinen Urlaubsantrag gestellt hat. Dieser Anspruch gilt auch für die Erben verstorbener Arbeitnehmer (Europäischer Gerichtshof [EuGH], Urteile vom 06.11.2018, Az. C-616/16 und C-618/16). Welche Folgen die EuGH-Rechtsprechung für Sie als Praxisinhaber hat, fasst PP für Sie zusammen.