18.04.2015 · Fachbeitrag aus SSP · Werbungskosten
Fährt der Arbeitnehmer am Freitag nach der Arbeit zur weiter entfernten Wohnung und fährt am Sonntag wieder an die näher am Beschäftigungsort gelegene Wohnung zurück, um am Montag wieder arbeiten zu können, handelt es sich bei der Sonntagsfahrt dennoch um Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte, wenn die weiter entfernte Wohnung den Mittelpunkt der Lebensinteressen bildet. Das hat das FG Baden-Württemberg zur Regelung in § 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 4 S. 3 EStG entschieden. Damit ...
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17.04.2015 · Fachbeitrag aus SSP · Gewinnermittlung
Wenn Sie als Unternehmer einen Investitionsabzugsbetrag in Höhe von 40 Prozent der voraussichtlichen Investitionskosten abziehen oder die 20-prozentige Sonderabschreibung geltend machen wollen (§ 7g EStG), müssen Sie den Gegenstand im Jahr der Anschaffung oder Herstellung und im Folgejahr zu mindestens 90 Prozent betrieblich nutzen. Diese Voraussetzungen müssen zumindest beim Investitionsabzugsbetrag nicht in beiden Jahren erfüllt sein. Das hat die Finanzverwaltung klargestellt.
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13.04.2015 · Fachbeitrag aus SSP · Immobilien
Bei den Kosten für die Entmüllung eines geerbten Gebäudes handelt es sich nicht um Nachlassverbindlichkeiten nach § 10 Abs. 5 Nr. 3 S. 1 ErbStG, sondern um Kosten zur Verwaltung des Nachlasses. Das hat das FG Baden-Württemberg (Urteil vom 18.12.2014, Az. 7 K 1377/14, Abruf-Nr. 144215 ) entschieden. Die Erbschaftsteuer mindern solche Entmüllungskosten also nicht, dafür aber die Einkommensteuer.
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13.04.2015 · Fachbeitrag aus SSP · Dienstwagen
Nutzt ein Arbeitnehmer oder Unternehmer einen Dienstwagen oder Betriebs-Pkw auch privat, muss er den geldwerten Vorteil nach der Ein-Prozent-Regelung versteuern, wenn er kein Fahrtenbuch führt. Der für die Besteuerung maßgebliche Bruttolistenpreis ist vor allem bei Gebrauchten schwer zu ermitteln. Auf Nummer sicher geht hier, wer sich der Ermittlungsmethode der Finanzverwaltung bedient. Diese greift in der Regel auf die nachfolgend dargestellte „Sieben-Schritt-Ermittlung“ zurück.
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10.04.2015 · Fachbeitrag aus SSP · Außergewöhnliche Belastung
Der Große Senat des BFH wird sich mit der Frage befassen, ob ein Steuerzahler, der keine leiblichen Kinder bekommen kann, Kosten für die Adoption eines Kindes als außergewöhnliche Belastung abziehen kann.
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08.04.2015 · Fachbeitrag aus SSP · Leserforum
Ein Leser hat vom Betreiber einer Windkraftanlage eine Entschädigung erhalten, weil er sich im Garten seines Eigenheims vom Schlagschatten der Windkraftanlage beeinträchtigt fühlt und das Haus dadurch eine Wertminderung erfahren hat. Muss er die Zahlung versteuern?
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02.04.2015 · Fachbeitrag aus SSP · Betriebsausgaben
Wenn in Ihrem Betrieb Überlegungen stattfinden, bei Besprechungen mit Kollegen oder Geschäftspartnern auch Wein zu reichen, sollten Sie wissen, dass Sie diese Ausgaben nur zu 70 Prozent als Bewirtungskosten steuermindernd geltend machen können. Ein vollständiger Abzug als Aufmerksamkeiten ist nicht zulässig, entschied das Finanzgericht (FG) Münster.
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30.03.2015 · Fachbeitrag aus SSP · Werbungskosten
Ein Leser fragt: Für einen Mandanten habe ich für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit Werbungskosten für Monatsmarken öffentlicher Verkehrsmittel in Höhe von 1.308 Euro beantragt. Das Finanzamt hat den Werbungskostenabzug um 20 Prozent gekürzt, weil die Fahrkarten auch privat genutzt werden können. Ist das Finanzamt im Recht?
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26.03.2015 · Fachbeitrag aus SSP · GmbH
Hält ein GmbH-Gesellschafter mindestens ein Prozent des Stammkapitals einer GmbH (in seinem Privatvermögen), kann er Veräußerungsverluste geltend machen. Das FG Köln hat jetzt klargestellt, dass die Verlustfeststellung bei einer GmbH, die sich in Insolvenz befindet, schon dann zu erfolgen hat, wenn der Umfang des Verlusts einigermaßen feststeht. Gefährlich ist es, mit der Verlustfeststellung zu warten, bis die GmbH liquidiert ist.
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26.03.2015 · Fachbeitrag aus SSP · Außergewöhnliche Belastung
Leisten Sie Unterhaltszahlungen nach § 33a Abs. 1 EStG, ermittelt das Finanzamt anhand Ihres Nettoeinkommens die sogenannte Opfergrenze. Ist Ihr Nettoeinkommen zu niedrig, mindern sich die als außergewöhnliche Belastung abziehbaren Unterhaltsaufwendungen. Das Nettoeinkommen darf aber nicht um den Investitionsabzugsbetrag gemindert werden, den ein Selbstständiger gebildet hat.
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