30.09.2010 · Fachbeitrag ·
Erb- und Schenkungsteuerrecht
Verzichtet ein Kind gegenüber seinen Eltern auf künftige Pflichtteilsansprüche und erhält dafür von den Eltern wiederkehrende Zahlungen wie eine Rente, muss das Kind nach dem Bundesfinanzhof dafür keine Einkommensteuer zahlen (Urteil vom 9.2.2010, Az: VIII R 43/06, Abruf-Nr: 102031). Der Pflichtteilsverzicht führt zu keinem entgeltlichen Leistungsaustausch und auch zu keiner Kapitalüberlassung des Kindes an die Eltern. Daher ist in der Rente auch kein Zinsanteil enthalten, der zu steuerpflichtigen ...
30.09.2010 · Fachbeitrag ·
Bilanz
Für die gezahlte Kfz-Steuer ist gewinnerhöhend ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten (aRAP) zu bilden, soweit die Steuer auf die voraussichtliche Zulassungszeit des Fahrzeugs im folgenden Wirtschaftsjahr entfällt.
30.09.2010 · Fachbeitrag ·
Grundsteuer
Trotz verfassungsrechtlicher Zweifel hat der Bundesfinanzhof (BFH) die sogenannte Einheitsbewertung des Grundvermögens bislang als verfassungsgemäß beurteilt. Nun hat er aber darauf hingewiesen, dass es nicht mit dem ...
30.09.2010 · Fachbeitrag ·
Vermietung und Verpachtung
Besteht zwischen den Mitgliedern einer Erbengemeinschaft sowohl Uneinigkeit über die künftige Verwendung der Immobilie als auch über die Art der möglichen Mieter, fehlt es am gemeinschaftlichen Willen, Einkünfte zu erzielen. Daher sind die Aufwendungen für eine leer stehende Wohnung auch nicht als vorweggenommene Werbungskosten abzugsfähig.
30.09.2010 · Fachbeitrag ·
Kfz-Kosten
Fahrtenbücher mit geringen Fehlern werden steuerlich anerkannt. Treten jedoch bei einer Vielzahl von Eintragungen in einer gewissen Regelmäßigkeit und Ähnlichkeit Fehler auf und ergeben sich zudem zu den Tankbelegen ...
01.09.2010 · Fachbeitrag ·
Apothekenmanagement
Sollte eine Krankenkasse Rechnungen der Apotheke kürzen, ist es für die betroffenen Apotheker/innen hilfreich, die einschlägigen konkreten (vertraglichen oder gesetzlichen) Bestimmungen zu kennen. Nur mit ...
01.09.2010 · Fachbeitrag ·
Berufsrecht
Als Apotheker/in ist ungeeignet, wer Verschreibungspflichtregeln und gesundheitliche Gefahren offensichtlich ignoriert, denen mit der Anbindung an eine ärztliche Verschreibung Rechnung getragen werden soll. So lautet der Tenor eines Urteils des Verwaltungsgerichts (VG) Berlin.