01.10.2002 · Fachbeitrag aus KP · Berufsrecht
Auch Steuerberater müssen heutzutage leider
häufig feststellen, dass sich die „Zahlungsmoral“ der
Mandanten verschlechtert hat. Sie sind daher vermehrt zu Honorarklagen
gezwungen, um ihren Gebührenanspruch zu realisieren. Im Regelfall
wird der Steuerberater die Klage an dem ihm nahe gelegenen Gericht am
Kanzleiort erheben wollen. Doch das ist nicht immer zulässig. Die
kontroverse Rechtsprechung dazu haben wir in KP 02, 31 f. bereits
ausführlich dargestellt. Zwei aktuelle Urteile ...
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01.10.2002 · Fachbeitrag aus KP · Kanzleiführung
In einer Steuerberatungskanzlei werden
täglich jede Menge Dokumente erstellt, entgegengenommen,
verwaltet, geprüft, bearbeitet und schließlich abgelegt.
Doch wer kennt nicht den Ärger, wenn wieder einmal ein Vorgang
unauffindbar ist und durch die „gemeinsame Suche“ wertvolle
Arbeitszeit unnütz vergeudet wird. Viele Dokumente müssen
auch weitergeleitet, ausgetauscht und sogar vernichtet werden. Fehler
in diesem sensiblen Bereich sind oft nicht wieder gut zu machen. Um ...
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01.10.2002 · Fachbeitrag aus KP · Amtshaftung
Viele Kollegen haben sich schon über
folgendes Szenario geärgert: Ein Steuerberater hat einen Mandanten
in Unkenntnis eines neuen BFH-Urteils falsch beraten - was bei
der Flut der heutigen Rechtsprechungsänderungen kaum zu vermeiden
ist - und sieht sich Schadenersatzansprüchen ausgeliefert.
Die Finanzverwaltung hat die gleichen strengen
„Sorgfaltsregeln“ auf sich selbst bislang nicht angewandt.
Das heißt: Hat sie ein Urteil übersehen und daher einen
falschen Steuerbescheid ...
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01.10.2002 · Fachbeitrag aus KP · Leserforum
Frage: Nach § 13
StBGebV beträgt der Rahmensatz für die Zeitgebühr 19 bis
46 EUR je angefangene halbe Stunde. Wir haben häufig
Schwierigkeiten mit der Bestimmung des angemessenen Rahmensatzes, und
zwar besonders, wenn die abzurechnende Tätigkeit von einem
Mitarbeiter geleistet worden ist. Richtet sich die Höhe der
angemessenen Gebühr nach der Qualifikation des Ausführenden
oder nach den Kriterien, die sich aus der Angelegenheit selbst ergeben?
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01.09.2002 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
In einer hochaktuellen Entscheidung hat das LG
Kleve die Klage eines Steuerberaters abgewiesen, mit der dieser
für die Monate März bis Dezember 1998 die Zahlung eines
vereinbarten Pauschalhonorars von monatlich 4.000 DM zuzüglich USt
verlangte. Gegenstand der Vereinbarung, die bereits ab Januar 1996
galt, war neben der monatlichen Buchführung die Erstellung des
Jahresabschlusses und der Steuererklärungen. Unstreitig hatte der
Steuerberater für das Jahr 1998 lediglich die ...
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01.09.2002 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
Wenn sich finanzgerichtliche Verfahren für
Sie als Steuerberater lohnen sollen, dann dürfen Sie Gebühren
nicht leichtfertig verschenken, indem Sie den Streitwert zu niedrig
ansetzen. In unserer Reihe „Streitwerte im FG-Verfahren von A bis
Z“ werden daher in alphabetischer Reihenfolge Streitwerte zu den
gängigsten Verfahrensgegenständen unter Berücksichtigung
der aktuellen Rechtsprechung besprochen. In diesem Beitrag werden zum
Beispiel die Streitwerte für die in der Praxis ...
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01.09.2002 · Fachbeitrag aus KP · Honorardurchsetzung
Die Pauschalvergütung ist eine in der Praxis
vorkommende Abrechnungsweise, die es ermöglicht, Gebühren und
Auslagenersatz für bestimmte in der StBGebV festgelegte
„Angelegenheiten“ pauschal zu honorieren. Dies ist den
Mandanten hinlänglich bekannt und stößt in der Praxis
auch auf Akzeptanz. Der Mandant wird es bei ständig
wiederkehrenden Tätigkeiten in der Regel vorziehen, anstelle einer
Vielzahl von Einzelvergütungen eine Pauschale vereinbaren zu
können. Die ...
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01.09.2002 · Fachbeitrag aus KP · Berufsrecht/Gebührenrecht
Auf das in der Regel persönliche und auf
Vertrauen basierende Verhältnis des Mandanten zu seinem
Steuerberater ist es zurückzuführen, dass der Berater
bevorzugt mit der Aufgabe der Testamentsvollstreckung im Todesfall des
Mandanten beauftragt wird. Der Berater hat bereits umfangreiche
Kenntnisse über die Vermögenslage sowie einen
Vertrauensvorschuss bei den Hinterbliebenen. Die
Testamentsvollstreckung kann durchaus ein einträgliches
Geschäftsfeld für den Steuerberater ...
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01.09.2002 · Fachbeitrag aus KP · Kanzleimanagement
Controlling dient in einer Kanzlei der
Unterstützung des Steuerberaters in der Ausübung seiner
Führungsaufgaben, der Planung, Steuerung und Kontrolle.
Denn als Kanzleiinhaber müssen Sie betriebswirtschaftlich denken.
Zum Einen müssen Sie unrentable Aufträge erkennen,
gegebenenfalls nachkalkulieren oder entsprechende Mandate künftig
ablehnen. Zum Anderen müssen Sie unproduktive Mitarbeiter
„entlarven“ und solche „Sorgenkinder“ mit
klaren Zielvorgaben auf den richtigen Weg ...
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01.08.2002 · Fachbeitrag aus KP · Kanzleimanagement
Controlling ist in einer zukunftsorientierten
Steuerberatungskanzlei unverzichtbar. Denn die Situation bei den
Steuerberatern ist alles andere als rosig. Auf Grund ständig
anwachsender Zulassungszahlen steigt der Konkurrenzdruck stetig an und
zu allem Überfluss ist das Honorarpotenzial in den
Kerngeschäftsfeldern wie Finanz- und Lohnbuchführung eher
rückläufig. Zudem schmälern die hohen Kosten für
qualifiziertes Personal die Ertragsmargen. Die bittere Konsequenz:
Sinkende ...
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