Frage: „Bei der halbjährlichen Prüfung der Vorräte an Arzneimitteln in Heimen tauchen immer wieder Arzneimittel und apothekenpflichtige Medizinprodukte auf, die nicht von uns als der zur Belieferung berechtigten Apotheke geliefert worden sind. Ich weiß um die freie Wahl der zu liefernden Apotheke des Bewohners, aber dadurch ergibt sich folgende Problematik: Die Beschriftung der Arzneimittel ist unzureichend bzw. gar nicht vorhanden! Unsere Apotheke hat dem Heim für diesen Fall Blanko-Aufkleber zur ...
Es verstößt gegen das Selbstbedienungsverbot, wenn vor der Bedientheke ein Tisch mit Leerschachteln apothekenpflichtiger Arzneimittel aufgestellt wird, die der Apothekenkunde dort frei auswählen und an der Theke ...
Frage: „Pflegedienste (manchmal auch Patienten bzw. deren Angehörige) fragen an, ob die Apotheke für sie die Medikamente stellen kann. Wie ist die Rechtslage?“
Die Abgabe eines verschreibungspflichtigen Medikaments durch Apotheker ohne Rezeptvorlage ist unzulässig (Bundesgerichtshof [BGH], Urteil vom 8.1.2015, Az. I ZR 123/13, Abruf-Nr. 143943 ).
Frage: „Ich plane die Übernahme einer Apotheke, die drei Pflegeheime versorgt. Muss ich die Verträge mit den Heimen neu abschließen oder gehen die alten Verträge meines Vorgängers automatisch auf mich über?“
Kunden und Patienten legen mehr denn je Wert auf einen vertraulichen Umgang mit ihren persönlichen Daten – zumal gesundheitsbezogene Daten besonders sensibel sind und ein kompromissloses Umsetzen des ...
Mitte des Jahres soll das Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (= GKV-Versorgungsstärkungsgesetz [GKV-VSG]) in Kraft treten. Die Apotheken werden (nur) an drei Stellen explizit genannt: beim Apothekenabschlag, bei Nullretaxationen und – indirekt – bei der Notdienstregelung. Doch es stehen weitere Änderungen ins Haus, über die sich Apotheker Gedanken machen sollten. Der „Wirtschaftsbrief Apotheken“ gibt einen aktuellen Überblick über den Referentenentwurf.