13.02.2017 · Fachbeitrag aus ASR · Wettbewerbsrecht
Fehlen Pflichtangaben für Neufahrzeuge nach der Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV) auf einer „Testseite“, die nur durch Eingabe der exakten URL aufgerufen werden kann, kann das schon einen Wettbewerbsverstoß begründen. Diese leidvolle Erfahrung musste ein Autohaus vor dem LG Arnsberg machen.
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10.02.2017 · Fachbeitrag aus ASR · Personalmanagement
Eine (tarifvertragliche) Anwesenheitsprämie, die zusätzlich zum Stundenlohn gezahlt und bei krankheitsbedingten Fehlzeiten gekürzt wird, darf auf den gesetzlichen Mindestlohn angerechnet werden. Das hat das LAG Mecklenburg-Vorpommern entschieden.
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09.02.2017 · Nachricht aus ASR · Gewerbesteuer
Gewinnausschüttungen, die eine Organgesellschaft erhielt, blieben bei der Ermittlung des Gewerbeertrags des Organträgers außer Betracht. Diese durch ein BFH-Urteil festgezurrte Gesetzeslücke hat der Gesetzgeber zum 01.01.2017 geschlossen.
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08.02.2017 · Nachricht aus ASR · Werkstattrecht
Eine Werkstatt haftet nach einem Reifenwechsel nur dann für Unfallschäden, die durch ein verlorenes Rad entstanden sind, wenn der Kunde der Werkstatt eine Pflichtverletzung nachweisen kann. Dies ist dem Kunden in einem Fall vor dem LG Magdeburg nicht gelungen. Die Werkstatt musste die geforderten 13.500 Euro Schadenersatz nicht zahlen.
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07.02.2017 · Fachbeitrag aus ASR · GmbH/Kapitalanlagen
Eine zum Jahresanfang 2017 neu geschaffene steuerliche Regelung betrifft auch die Gesellschafter einer Autohaus-GmbH, die weniger als 25 Prozent der Anteile halten. Bei ihnen besteht ggf. Handlungsbedarf, wenn diese weiterhin das Teileinkünfteverfahren für ihre Gewinnausschüttungen nutzen möchten. Um eine Besteuerung mit der Abgeltungsteuer zu vermeiden, muss der Gesellschafter durch seine berufliche Tätigkeit maßgeblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Tätigkeit der GmbH nehmen ...
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30.01.2017 · Nachricht aus ASR · Insolvenzschutz
Vor dem AG Pinneberg hat ein Kfz-Servicebetrieb im Fall einer Insolvenzanfechtung gesiegt. Der Betrieb sollte knapp 840 Euro aus einem Reparaturauftrag (Reparaturentgelt plus Mahnkosten) an den Insolvenzverwalter des Kunden zahlen. Der hatte das Reparaturgeschäft nach §§ 129, 130 Insolvenzordnung (InsO) angefochten, weil der Kfz-Servicebetrieb angeblich Kenntnis von der drohenden Insolvenz des Kunden gehabt habe.
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26.01.2017 · Fachbeitrag aus ASR · Sozialversicherung
In vielen Autohäusern arbeiten oft Rentner als Minijobber auf 450-Euro-Basis. Sie lassen z. B. Fahrzeuge zu, chauffieren Kunden oder beaufsichtigen den Show-Room außerhalb der gesetzlichen Ladenöffnungszeiten. Wer Rentner beschäftigt, muss seit dem 01.01.2017 versicherungsrechtliche Neuerungen beachten, die das „Flexirentengesetz“ mit sich bringt. Lernen Sie nachfolgend die neuen Regeln im Detail kennen.
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26.01.2017 · Fachbeitrag aus ASR · Umsatzsteuer
Berichtigt ein Unternehmer eine Rechnung für eine von ihm erbrachte Leistung, wirkt dies auf den Zeitpunkt der ursprünglichen Rechnungsausstellung zurück. Der BFH hat sich jetzt in einem Grundsatzurteil der EuGH-Rechtsprechung angeschlossen. Er widerspricht damit der bisherigen Verwaltungspraxis und ändert seine Rechtsprechung. Die Entscheidung hat große wirtschaftliche Bedeutung für Unternehmer, die trotz formaler Rechnungsmängel den Vorsteuerabzug aus bezogenen Leistungen in Anspruch ...
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26.01.2017 · Fachbeitrag aus ASR · Unternehmensführung/Internet
Ab 01.02.2017 müssen Kfz-Betriebe Verbraucher darüber informieren, inwieweit sie bereit sind, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes (VSBG) teilzunehmen. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, dem drohen kostenpflichtige Abmahnungen. Machen Sie sich daher mit der neuen Gesetzeslage vertraut und stellen Sie sicher, dass Sie Verbraucher korrekt informieren. Erfahren Sie, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen und ...
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26.01.2017 · Fachbeitrag aus ASR · Fahrzeughandel
„Augen auf beim Autokauf“ gilt für Geschäftsleute in besonderer Weise. Denn bei B2B-Geschäften besteht nach § 377 HGB die Pflicht, die Ware unverzüglich zu untersuchen und Mägel unverzüglich zu rügen. Schon kleine Nachlässigkeiten können unternehmerischen Käufern zum Verhängnis werden, wie ein Urteil des LG Heilbronn in einer NW-Sache zeigt.
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