21.11.2024 · Nachricht · Honorarstreit
Wegen der grundsätzlichen Entgeltlichkeit der anwaltlichen Dienstleistung (vgl. § 612 BGB) trifft den Anwalt im Rahmen eines Honorarprozesses regelmäßig nicht die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass er bei Annahme des Auftrags mit dem Mandanten über die Frage der Honorierung gesprochen hat. Eine Anfechtung des Anwaltsvertrags mit der Begründung, dass der Auftraggeber irrig von Unentgeltlichkeit ausgegangen sei, scheidet aus. Behauptet der Auftraggeber, es sei etwas vom RVG zu seinen Gunsten Abweichendes ...
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15.11.2024 · Nachricht ·
Honorarrecht
Wenn die Insolvenz des Auftraggebers droht, sollten Sie unbedingt nach den Grundsätzen des Bargeschäfts verfahren, wenn Sie Ihre Vergütung vor der Anfechtung durch den Insolvenzverwalter schützen wollen.
17.10.2024 · Fachbeitrag ·
Honorartipp
Die angemessene Vergütung steuerberatender Leistungen ist ein zentraler Aspekt für den wirtschaftlichen Erfolg einer Kanzlei. Sie erfordert nicht nur ein tiefes Verständnis der rechtlichen Rahmenbedingungen, sondern ...
18.09.2024 · Fachbeitrag ·
Honorartipp
Der Steuerberater kann seinen Honoraranspruch absichern, indem er sich die Ansprüche des Mandanten aus dem Steuerschuldverhältnis abtreten lässt, sie zu pfänden versucht oder indem er sie sich auf sein Konto überweisen lässt (Zahlungsanweisung, §§ 783 ff.).
16.08.2024 · Fachbeitrag ·
Honorartipp
Der Beitrag erläutert, wie Steuerberater ihre Vergütungsansprüche durch eine formlose Abrechnung gemäß § 782 BGB (Kontokorrentabrede) sichern können. Eine Abrechnung erleichtert den Zahlungsverkehr und festigt ...
17.07.2024 · Fachbeitrag ·
Honorartipp
Die Tilgungsbestimmung ist ein wichtiges Instrument im Schuldrecht. Gemäß § 366 Abs. 1 BGB hat der Mandant das Recht, bei der Zahlung festzulegen, welche Schuld getilgt wird. In der Praxis ist eine klare ...
17.06.2024 · Nachricht ·
Honorartipp
Nicht selten begegnen Mandanten dem Vergütungsanspruch ihres Steuerberaters dadurch, dass sie mit einer anderen, vermeintlich bestehenden Forderung, die Aufrechnung erklären. Meist handelt es sich dabei um behauptete Schadenersatzansprüche. Um hier auf Nummer sicher zu gehen, sollte die Aufrechnung vertraglich ausgeschlossen werden. Die Aufrechnung stellt im Gegensatz zur Einrede (z. B. Verjährung) eine Einwendung dar. Anders als die Einrede ist die Einwendung und damit die Aufrechnung nicht rechtlich ...