Auch ein rechtskräftiges Strafurteil, das auf einer unzulässigen Verfahrensabsprache beruht, entfaltet Bindungswirkung für das berufsrechtliche Verfahren (OLG Düsseldorf 13.1.15, VIII-1 StO 1/14, Abruf-Nr. 144485 , Rev. BGH StbSt (R) 1/15).
Da der Wortlaut des § 129 S. 1 AO auf „offenbare Unrichtigkeiten, die beim Erlass eines Verwaltungsakts unterlaufen sind“ abstellt, kommt es entscheidend auf die Umstände des Einzelfalls an. Maßgebend ist, ob der ...
Das FG Schleswig-Holstein (8.7.2014, 5 K 93/11) hatte über die Pflicht des Finanzamts zur Erstattung nach § 37 Abs. 2 AO in einem Fall zu entscheiden, bei dem die Ehe vor Erlass des Vorauszahlungsbescheides und zum ...
Der BFH (10.2.15, IX R 18/14) hat entschieden, dass das schlichte „Vergessen“ des Übertrags selbst ermittelter Besteuerungsgrundlagen – im Urteilsfall ein Verlustbetrag – in die entsprechende Anlage zu einer elektronischen Einkommensteuererklärung nicht grundsätzlich als „grob fahrlässig“ anzusehen ist. Danach könnten solche, die Steuerlast mindernden Tatsachen nach § 173 Abs. 1 Nr. 2 der AO auch dann noch berücksichtigt werden, wenn sie dem FA erst nach Bestandskraft der Steuerveranlagung ...
Mit dem Verzögerungsgeld hat der Gesetzgeber der Finanzverwaltung ein scharfes Instrument an die Hand gegeben, um Steuerpflichtige zu einer zeitnahen Erfüllung ihrer Mitwirkungspflichten im Rahmen einer Außenprüfung ...
Allen Unternehmen, die mit ihrer Internet-Adresse zeigen wollen, dass sie mit Steuern zu tun haben, steht dafür eine neue Top-Level-Domain mit der Domain-Endung „.tax“ zur Verfügung. Sie kann bei ...
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Der Gewinn aus der Veräußerung einer Steuerberatereinzelpraxis unterliegt als laufender Gewinn der Regelbesteuerung, wenn die Übertragung trotz Übertragung der wesentlichen Grundlagen der Steuerberaterpraxis, insbesondere des gesamten Mandantenstamms, nicht „definitiv“ erfolgt. Eine Tarifbegünstigung (§ 18 Abs. 3, § 16, § 34 EStG) ist dann nicht zu gewähren (FG Köln 3.12.14, 13 K 2231/12, Abruf-Nr. 144199 , Rev. BFH VIII R 2/15).