12.03.2018 · Fachbeitrag aus SSP · Werbungskosten
Kann ein Student, der an einer deutschen Hochschule eingeschrieben ist, Aufwendungen für Auslandssemester und -praktika nur dann als doppelte Haushaltsführung geltend machen, wenn er im Inland einen eigenen Hausstand unterhält? Mit dieser Frage muss sich der BFH befassen. Lernen Sie den Hintergrund des Musterprozesses kennen und erfahren Sie, wie Studenten, die Auslandssemester und -praktika absolvieren müssen oder wollen, Kosten für Unterkunft und Verpflegung optimal steuerlich ansetzen.
> lesen
07.03.2018 · Nachricht aus SSP · Kfz-Kosten
Nutzen Sie ein Importfahrzeug als Betriebs-Pkw, für das es keinen inländischen Bruttolistenpreis gibt und das auch nicht mit einem inländischen Kfz vergleichbar ist, darf das Finanzamt den Bruttolistenpreis schätzen und ihn der Ein-Prozent-Regelung für die Privatnutzung zugrunde legen. Schätzungsgrundlage ist dabei der Importpreis und nicht der wesentlich niedrigere Listenpreis, der im Ursprungsland des Kfz angegeben ist. Das hat der BFH einem Autoliebhaber ins Stammbuch geschrieben.
> lesen
07.03.2018 · Fachbeitrag aus SSP · Kinder
Lebt ein gemeinsames Kind getrennt lebender Eltern bei der Mutter und hält es sich auch beim Vater auf, steht jedem Elternteil die Hälfte des Freibetrags für den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf zu. Der Vater kann den hälftigen Freibetrag insbesondere dann für sich beanspruchen, wenn sein zeitlicher Betreuungsanteil im Jahr bei mindestens zehn Prozent liegt. Das hat der BFH klargestellt.
> lesen
06.03.2018 · Nachricht aus SSP · Werbungskosten
Kann ein Student, der an einer deutschen Hochschule eingeschrieben ist, Aufwendungen für Auslandssemester und -praktika nur dann als doppelte Haushaltsführung geltend machen, wenn er im Inland einen eigenen Hausstand unterhält? Mit dieser Frage muss sich der BFH befassen. Das FG Münster hat die Frage – zu Ungunsten der Studenten – bejaht, weil die Hochschule im Ausland – wie vom Gesetzgeber seit 2014 vorgesehen – als den erste Tätigkeitsstätte anzusehen ist.
> lesen
01.03.2018 · Nachricht aus SSP · Werbungskosten
Kandidieren Sie für ein politisches Amt im Bundestag, Europäischen Parlament oder im Parlament eines Landes, dürfen Sie Ihre Wahlkampfkosten derzeit nicht als Werbungskosten abziehen. Dass das rechtens ist, sieht auch das FG München so. Alles hängt aber jetzt am BFH. Bei ihm ist die Revision anhängig. Und es kann gut sein, dass der BFH an der ungünstigen Auffassung, die er noch 1987 vertreten hat, jetzt nicht mehr festhält.
> lesen
28.02.2018 · Nachricht aus SSP · Sonderausgaben
Schulgeld, das Sie für ein Kind zahlen, das an einer privaten Hochschule studiert, können Sie nicht als Sonderausgaben abziehen. Der Sonderausgabenabzug wird nur für allgemeinbildende oder berufsbildende Schulen gewährt. Das hat der BFH entschieden.
> lesen
28.02.2018 · Fachbeitrag aus SSP · Sonderausgaben
Ist ein Steuerzahler gleichzeitig in der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung versichert, kann er lediglich die Beiträge als Sonderausgaben abziehen, die er an die gesetzliche Krankenversicherung zahlt. Das hat der BFH klargestellt.
> lesen
28.02.2018 · Fachbeitrag aus SSP · Nachzahlungszinsen
Auch in Zeiten von Niedrigzinsen ist die gesetzlich bestimmte Höhe von Nachzahlungszinsen mit 0,5 Prozent pro Monat verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Das hat der BFH festgestellt.
> lesen
23.02.2018 · Nachricht aus SSP · Einkommensteuer
Leistungen zur Eingliederung in Arbeit nach dem Sozialgesetzbuch (SGB), die dem Arbeitgeber gewährt werden, stellen zusätzliche Betriebseinnahmen dar und sind steuerpflichtig. Sie sind nicht nach § 3 Nr. 2b EStG steuerfrei. Das hat der BFH klargestellt.
> lesen
21.02.2018 · Nachricht aus SSP · Betriebsausgaben
Bei einem selbstständigen Bühnen- und Kostümbildner stellt das Arbeitszimmer nicht den Mittelpunkt seiner Tätigkeit dar. Er kann deshalb für das häusliche Arbeitszimmer nur maximal 1.250 Euro als Betriebsausgaben abziehen, weil ihm für die vor- und nachbereitenden Tätigkeiten kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Diese Auffassung vertritt das FG Köln (Urteil vom 25.10.2017, Az. 3 K 3798/12, Abruf-Nr. 199776).
> lesen