25.02.2014 · Fachbeitrag aus SSP · Umsatzsteuer
Auftraggeber von Bau- oder Handwerksbetrieben behalten von der Schlussrechnung regelmäßig einen Sicherheitseinbehalt wegen möglicher Baumängel ein. Obwohl dieser Einbehalt erst in zwei oder fünf Jahren zurückbezahlt wird, mussten (Bau-)Handwerker die Umsatzsteuer für den nicht vereinnahmten Rechnungsbetrag bisher sofort ans Finanzamt abführen. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat jetzt entschieden, dass diese Praxis nicht rechtmäßig ist.
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25.02.2014 · Fachbeitrag aus SSP · Lohnsteuer
Wenn das Bundesfinanzministerium (BMF) auf eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) mit einem Nichtanwendungserlass reagiert, bedeutet das normalerweise nichts Gutes. Ein Nichtanwendungserlass für Arbeitnehmer, die in Deutschland arbeiten und eine Krankenversicherung im EU-Ausland oder in der Schweiz haben, macht davon eine Ausnahme.
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25.02.2014 · Fachbeitrag aus SSP · Einkommensteuer
Bei der – für die ermäßigte Besteuerung von Abfindungen relevanten – Vergleichsrechnung, ob der Arbeitnehmer in dem Veranlagungszeitraum einschließlich der Entschädigung insgesamt mehr erhält als er bei ungestörter Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses erhalten hätte, ist das steuerfreie Arbeitslosengeld mitzuberücksichtigen. Das hat das FG Sachsen entschieden. Das letzte Wort hat aber der BFH.
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25.02.2014 · Fachbeitrag aus SSP · Vermietung
Gibt der Käufer einer Mietimmobilie in den ersten drei Jahren nach dem Kauf für Instandsetzungen einen Betrag aus, der 15 Prozent der Anschaffungskosten übersteigt, kann er diese Kosten nicht mehr als Erhaltungsaufwand sofort absetzen, sondern nur über die Gebäude-Abschreibung. Schadenersatzleistungen des Verkäufers können diese Beurteilung jedoch verhindern. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) festgestellt.
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18.02.2014 · Fachbeitrag aus SSP · Umgang mit dem Finanzamt
Beiträge zur Arbeitslosenversicherung sind prinzipiell als Sonderausgaben abziehbar, wirken sich aber in vielen Fällen steuerlich nicht aus. Weil dazu beim Bundesverfassungsgericht (BVerfG) ein Musterprozess anhängig ist, hat das Bundesfinanzministerium (BMF) die Liste, in welchen Punkten Steuerbescheide automatisch vorläufig ergehen, ergänzt. Konkret geht es um die Berücksichtigung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung im Wege des negativen Progressionsvorbehalts.
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17.02.2014 · Fachbeitrag aus SSP · Außergewöhnliche Belastung
Erwachsen einem Steuerzahler erhebliche – als außergewöhnliche Belastung abzugsfähige – Aufwendungen und würden diese zum Großteil steuerlich wirkungslos bleiben, weil ihnen keine entsprechenden Einkünfte gegenüberstehen, können die Aufwendungen auf mehrere Jahre verteilt und „steuerlich gerettet“ werden. Das hat das FG Saarland entschieden.
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05.02.2014 · Nachricht aus SSP · Werbungskosten/Betriebsausgaben
Der Große Senat des Bundesfinanzhof (BFH), das höchste Gremium des höchsten deutschen Steuergerichts, wird demnächst entscheiden, ob ein Steuerzahler Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer auch dann steuerlich geltend machen kann, wenn er den Raum nur zeitweise für betriebliche/berufliche Zwecke nutzt und wenn ja, wie sich der Abzugsbetrag dann berechnet. Der Neunte Senat des BFH hat dem Großen Senat diese Rechtsfragen vorgelegt (BFH, Beschluss vom 21.11.2013, Az. IX R 23/12).
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24.01.2014 · Fachbeitrag aus SSP · Reisekosten
Das neue Reisekostenrecht hat zahlreiche Fragen aufgeworfen. Zum Beispiel nach der ersten Tätigkeitsstätte von Außendienstlern im Home Office, oder was zu tun ist, wenn ein Unternehmen die Neuregelung nicht umsetzen bzw. höhere Verpflegungspauschalen gewähren will und ob die Finanzverwaltung ein Prüfschema für die Ermittlung der ersten Tätigkeitsstätte einsetzt. Auf all diese Fragen finden Sie nachfolgend die Antwort.
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24.01.2014 · Fachbeitrag aus SSP · Steuerticker
Im „Steuerticker“ bieten wir Ihnen die wichtigsten steuerlichen Trends, Urteile, Verwaltungsanweisungen und BMF-Schreiben im Überblick.
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24.01.2014 · Fachbeitrag aus SSP · Vermietung
Ein Vermieter, der sofort als Werbungskosten abziehbare Erhaltungsaufwendungen mit einem Darlehen finanziert und dieses Darlehen nach dem Verkauf der Immobilie nicht zurückgezahlt hat, durfte die nachträglichen Schuldzinsen in der Vergangenheit dennoch als Werbungskosten geltend machen. Ab 2104 gilt diese Steuervergünstigung nur noch eingeschränkt.
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