16.08.2018 · Fachbeitrag aus PStR · Umsatzsteuer
Wird der Vorsteuerabzug wegen Rechtsmissbrauchs versagt, kommt es nicht darauf an, ob der Steuerpflichtige die genaue Art und Weise der Begehung der Umsatzsteuerhinterziehung seines Lieferanten kannte oder hätte kennen müssen. Es reicht aus, wenn er wusste oder hätte wissen müssen, dass sein Lieferant die USt aus dem Geschäft nicht abführen will.
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14.08.2018 · Nachricht aus PStR · Verwaltungsgericht Köln
Das VG Köln hat einen Widerruf der Genehmigung für den Gelegenheitsverkehr mit Taxen nach § 25 PBefG wegen steuerlicher Unzuverlässigkeit des – inzwischen insolventen – Inhabers bestätigt (VG Köln 15.6.18, 18 L 557/18, Abruf-Nr. 202864 ).
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13.08.2018 · Fachbeitrag aus PStR · Steufa-Praxis
Der Sachbearbeiter auf der Veranlagungsstelle erhielt die Steuererklärung seiner Nachbarn zur Bearbeitung. Verblüfft stellte er fest, dass der Nachbar über mehrere Jahre Verluste aus der Vermietung einer Einliegerwohnung erklärt hatte, obwohl er dort nie einen Mieter gesehen hatte. Auch waren die Rollläden der Einliegerwohnung stets geschlossen. Der Name in dem Mietvertrag kam ihm nicht bekannt vor. Beim Vorbeigehen fiel dem Sachbearbeiter weiter auf, dass an der Briefkasten- und ...
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13.08.2018 · Fachbeitrag aus PStR · Schenkungsteuer
Nach Ansicht des Hessischen FG können Hinterziehungszinsen für die Nichtanzeige einer Schenkung trotz rückwirkendem Wegfall des Steueranspruchs festgesetzt werden, da der Zinsanspruch nicht akzessorisch zum Erlöschen des Steueranspruchs ist. Die Richter haben die Revision wegen grundsätzlicher Bedeutung und zur Fortbildung des Rechts zugelassen.
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07.08.2018 · Nachricht aus PStR · Gesetzentwurf
Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet (vormals Jahressteuergesetz 2018) beschlossen. Deutschland setzt damit die auf EU-Ebene für 2021 geplanten Regelungen bereits 2019 um.
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01.08.2018 · Fachbeitrag aus PStR · Abgabenordnung
Scheiden bei einem Gastronomiebetrieb bestimmte typische Schätzungsmethoden wie Geldverkehrsrechnung, Vermögenszuwachsrechnung, Ausbeutekalkulation, Zeitreihenvergleich aus, können Belege aus Folgejahren als besondere Form des internen Betriebsvergleichs für eine Schätzung der Umsätze und Erlöse im Prüfungszeitraum herangezogen werden.
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30.07.2018 · Fachbeitrag aus PStR · Steuerhinterziehung
Folgender Fall: Ein vietnamesischer Staatsangehörige begeht in Deutschland zahlreiche Steuerdelikte. Schließlich wurde er ausgewiesen und eine Einreisesperre mit unbefristeter Geltungsdauer verhängt. Nun möchte der Vietnamese erreichen, dass die Ausweisung auf die Dauer von 2 Jahren nach der Ausreise oder Abschiebung befristet wird. Das OVG Magdeburg hat dem mit Beschluss vom 20.6.17 (2 L 62/15) eine Absage erteilt.
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27.07.2018 · Nachricht aus PStR · Finanzgericht Münster
Eine Minijobberin erreichte durch Vorspielen falscher Tatsachen, dass ihr Arbeitsentgelt vom Arbeitgeber unwissentlich aufgestockt wurde. Die Manipulationen blieben trotz Lohnsteueraußenprüfung unerkannt. Das FG Münster hat hierzu entschieden, dass die unberechtigt zu hohen Lohnsteueranmeldungen zugunsten des Arbeitgebers nachträglich geändert werden können, da die Zahlungen keinen Arbeitslohn darstellen (FG Münster 8.6.18, 1 K 1085/17 L, Abruf-Nr. 202391 , Revision zugelassen).
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26.07.2018 · Fachbeitrag aus PStR · Selbstanzeigenberatung
Der durch eine Betriebsprüfung festgestellte Mehrgewinn einer Personengesellschaft (hier: einer Steuerberater-GbR) ist grundsätzlich allen Gesellschaftern nach dem Gewinnverteilungsschlüssel zuzurechnen. Es kann bei einer Gewinnermittlung durch Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) ausnahmsweise etwas anderes gelten, wenn ein Gesellschafter ausstehende Vermögenswerte am Gesellschaftsvermögen vorbei vereinnahmt und die anderen Gesellschafter dem nicht zustimmen.
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20.07.2018 · Fachbeitrag aus PStR · Steuerstrafverfahren
Es ist das Ziel approbationsrechtlicher Maßnahmen gegen unwürdige Ärzte, das für jede Heilbehandlung unabdingbare Vertrauen der Patienten in die Integrität der Personen aufrechtzuerhalten, denen mit der Approbation die staatliche Erlaubnis zur selbstständigen Ausübung der Heilkunde verliehen ist.
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