14.08.2024 · Fachbeitrag aus AK · Elektronischer Rechtsverkehr
Der elektronische Rechtsverkehr (ERV) ist vergleichbar mit dem Straßenverkehr: Wer ein Fahrzeug führen möchte, braucht einen Führerschein. Beim ERV ist der „beA-Führerschein“ zwar noch keine Pflicht, es hilft jedoch enorm, wenn man die Regeln kennt und weiß, worauf es ankommt.
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12.08.2024 · Nachricht aus AK · Mandatsverhältnis
Das anwaltliche Anderkonto (§ 43a Abs. 7 BRAO, § 4 BORA) soll Geld der Mandanten vor dem Zugriff von Gläubigern des Rechtsanwalts schützen, wenn der Anwalt das Fremdgeld nicht unverzüglich an den Mandanten auszahlen kann. Stellt der Anwalt das Anderkonto allerdings einem Mandanten für andere Zwecke zur Verfügung, kann dies unter Umständen zu einer eigenen Strafbarkeit des Rechtsanwalts führen. Dies hat das BayObLG in dem Fall der Verschleierung von Geldabflüssen aus dem Unternehmen ...
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08.08.2024 · Fachbeitrag aus AK · Streitwertecke (Teil 3/2024)
Anwälte sollten bereits bei der Kostengrundentscheidung ihre Aufmerksamkeit auf die Bestimmung des Gegenstandswerts und die Kostenfestsetzung legen. Die Kostengrundentscheidung selbst sollte umfassend und korrekt verteilt sein. Die Auslagen des Gerichts oder die Vergütung des gegnerischen Anwalts dürfen nicht zu hoch angesetzt und die eigene Vergütung nicht unangemessen gekürzt werden. Eventuell gibt es Potenzial, noch zusätzliche Vorteile „hauszuholen“. Zudem sind die sachliche ...
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08.08.2024 · Fachbeitrag aus AK · Recruiting
Im Beitrag „Onboarding – vom ersten Kontakt zum Kennenlerntag“ haben Sie neben den Vorteilen bereits die Schritte von der Kontaktaufnahme über die Reaktion auf die Bewerbung und das Bewerbungsgespräch bis zum Kennenlerntag kennengelernt (Scherf, AK 24, 124). Wie das Onboarding danach weitergeht, erläutert der folgende Beitrag.
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05.08.2024 · Fachbeitrag aus AK · Prompts in (R)Echtzeit
Die Kanzleihomepage, den E-Mail-Newsletter oder Social-Media-Kanäle zu füttern, kostet jede Menge Zeit. ChatGPT kann Ihnen dabei assistieren, Rechtsprobleme zu kurzen Informationstexten zusammenzufassen und parallel zu illustrieren. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick, mit welchen „Kombi-Prompts“ Sie gute Ergebnisse bekommen.
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02.08.2024 · Nachricht aus AK · Gesetzgebung
Mit dem „Gesetz zur Förderung des Einsatzes von Videokonferenztechnik in der Zivilgerichtsbarkeit und den Fachgerichtsbarkeiten“ vom 14.6.24 können künftig mündliche Verhandlungen und andere gerichtliche Termine auch ohne physische Anwesenheit am Gerichtsort stattfinden ( iww.de/s11295 ). Vollvirtuelle Videoverhandlungen, bei denen auch der Spruchkörper nur virtuell teilnimmt, können zu Probezwecken zugelassen werden.
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01.08.2024 · Fachbeitrag aus AK · Editorial AK 8/2024
Liebe Kolleginnen und Kollegen, die deutschen Anwälte verschicken inzwischen monatlich rund 2 Millionen Nachrichten über das beA und auch die elektronische Kommunikation zwischen Gerichten und Anwälten wird immer selbstverständlicher. Dabei wird das Prozessrecht konsequent angewendet, was ein aktueller (atypischer) Fall des OLG München zeigt (19.6.24, 23 U 8369/21).
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31.07.2024 · Fachbeitrag aus AK · Persönlichkeitsrecht
Was Satire eigentlich darf, darüber wird vor Gericht immer wieder gestritten. Auch Anwälte können das Ziel satirischer Ergüsse sein. Der folgende Beitrag und das Interview mit Rechtsanwalt und Experte für Medienrecht David Geßner aus Berlin erläutern, wie weit satirische Attacken gegen Juristen gehen dürfen und wie hoch die Hürden sind, wenn ein Anwalt Entschädigung verlangt.
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30.07.2024 · Nachricht aus AK · Elektronischer Rechtsverkehr
Führt ein Anwalt im Wesentlichen noch Papierakten, muss er das Datum des eEB in der Papierakte notieren. Verlässt er sich auf den Dateinamen des Urteils mit dem (falschen) Speicherdatum und nicht auf das (frühere)Datum des eEB, muss er sich dieses Verschulden zurechnen lassen. Legt er deshalb zu spät Berufung ein, wird die Berufung als unzulässig verworfen (BGH 29.5.24, I ZB 84/23, Abruf-Nr. 242623 ).
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28.07.2024 · Fachbeitrag aus AK · Gesetzentwurf
Seit über 30 Jahren gilt die Streitwertgrenze, nach der die AG für Verfahren bis zu einem Streitwert von einschließlich 5.000 EUR zuständig sind (§ 23 Nr. 1 GVG). Die Grenze soll nun mit einem „Gesetz zur Änderung des Zuständigkeitsstreitwerts der Amtsgerichte“ auf 8.000 EUR erhöht werden (vgl. iww.de/s11248 ). Einige Verfahren sollen unabhängig von der Höhe des Streitwerts direkt zu den AG und LG wandern.
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